Jugendzentrum Sittensen öffnet am 15. Juni seine Türen

Multimediale Ausrichtung

Ole Menzel freut sich, dass der Betrieb des Jugendzentrums jetzt endlich losgehen kann. Fotos: Heidrun Meyer
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Sittensen. Seit dem 1. März ist Ole Menzel neuer Leiter des Sittenser Jugendzentrums. Öffnen konnte die Einrichtung wegen der Corona-Pandemie bislang noch nicht. Jetzt wäre es nach den Lockerungen der geltenden Beschränkungen wieder möglich. Menzel steht denn auch in den Startlöchern. In Abstimmung mit der Verwaltung ist jetzt kurzfristig ein Wiedereröffnungstermin festgelegt worden: Am Montag, 15. Juni, beginnt der Betrieb entsprechend den geltenden Auflagen des Gesundheitsschutzes nachmittags in kleinen Schritten.

Dazu hat Menzel eigens ein Hygienekonzept erarbeitet. Von Montag bis Freitag sind zwei Besucherblöcke á 90 Minuten vorgesehen: Von 15 bis 16.30 Uhr dürfen die Acht- bis Zwölfjährigen kommen, von 17 bis 18.30 Uhr die Zwölf- bis 18-Jährigen. Ausdrücklich sieht das Konzept des studierten Sozialarbeiters nicht nur die Arbeit mit Jugendlichen, sondern auch mit Kindern vor.

Bis zu neun Besucher kann das Jugendzentrum unter den derzeitigen Anforderungen in jedem Zeitblock aufnehmen. Zwischen den Blöcken werden die Bereiche gründlich gereinigt und desinfiziert.

Auch für die Anmeldungen nutzt Menzel die digitalen Medien. Interessierte Besucher können sich über einen Livestream bei Youtube über die aktuelle Auslastung informieren. Konkrete Voranmeldungen sind über WhatsApp unter 0173/4238683 möglich, um Warteschlangen zu vermeiden. Ebenso besteht eine Registrierungspflicht. „Alle Daten werden vertraulich behandelt und auch nicht gezeigt“, betont der Jugendzentrumsleiter. In den vergangenen Monaten hat er fleißig Renovierungsarbeiten durchgeführt und den Räumen mit „warmen und fröhlichen“ Wandanstrichen wie grün, gelb oder violett neuen Glanz verliehen. Auch der alte Bodenbelag wurde von einer Sittenser Fachfirma durch einen modernen Vinylboden ersetzt.

Sein Ziel ist es, den jungen Leuten „Wohnzimmeratmosphäre“ zu bieten. Eigenhändig hat er in dem ehemaligen Musikraum das Dämmmaterial von den Wänden gerissen, neu verputzt und gestrichen. Dort soll künftig ein Medienraum entstehen.

Überhaupt möchte Menzel das Jugendzentrum multimedial ausrichten, da er aus Erfahrung weiß, dass die Jugendlichen über die sozialen Netzwerke am besten zu erreichen sind. Schon jetzt hat er via Instagram, Facebook; Youtube oder TikTok regelmäßig Posts über den Fortgang der Renovierungsarbeiten abgesetzt und auf diesem Wege transparent und umfänglich informiert.

Froh ist Menzel über das Platzangebot im „Juz“, das sich großzügig über mehrere Räume verteilt und gerade in diesen Corona-Zeiten durch die gebotenen Abstandsregeln mehr Spielraum ermöglicht.

Als ausgebildeter Drucker bewirbt er die Eröffnung des Jugendzentrums mit selbst angefertigten Plakaten und Flyern, die sowohl im Ort als auch an den Schulen zur Verteilung kommen.

Die Jugendlichen sollen gerne auch eigene Ideen zum Betrieb des Jugendzentrums vorbringen dürfen, die dann vielleicht auch gemeinsam umgesetzt werden können. Denn Menzel ist sehr daran gelegen, dass sie sich aktiv mit einbringen.

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