Drei VfL-Mitglieder stellen sich für Vorstandsposten zur Verfügung

Umbruch einläuten

Egbert Haneke
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Sittensen (mey). Viele Vereine klagen über Schwierigkeiten bei der Suche nach neuen Personen für die Vorstandsarbeit. Darüber hinaus sind die Strukturen teilweise überholt und werden einer zeitgemäßen Arbeit nicht mehr gerecht. Auch der VfL Sittensen steht vor dieser Situation. Der bisherige Vorsitzende, Dieter Höper, hatte bereits im vergangenen Jahr angekündigt, nicht wieder kandidieren zu wollen. Nun haben sich engagierte Mitglieder zusammengefunden, die Verantwortung übernehmen und einen Umbruch einläuten möchten. Sie stellen sich am Mittwoch, 20. März, bei der Mitgliederversammlung um 19.30 Uhr im Heimathaus zur Wahl.

Als Kandidat für das Amt des Vorsitzenden steht Egbert Haneke zur Verfügung. Er hat sich im Sportverein bereits einen Namen gemacht, hat er doch die geplante Errichtung einer C-Sportanlage mit einem modernen Kunstrasenplatz und die Fortsetzung in das zukunftsweisende Projekt eines Sport- und Bewegungsparks federführend mit Hilfe eines Kompetenzteams initiiert. Teamarbeit, flache Hierarchien und demokratische Verhältnisse sind seine Vorstellungen von einer gelingenden und erfolgreichen Vorstandsarbeit.

An seiner Seite sind Sabine Havemann und Axel Steffen. Mit Havemann schwebt ihm die Möglichkeit eines Tandems für die Position des Vorsitzes vor. Steffen möchte als Kandidat für die Funktion des zweiten Vorsitzenden antreten.

Das Trio hat sich die Neuausrichtung des Sportvereines auf die Fahnen geschrieben. Die internen Strukturen sollen optimiert, Ausschüsse gebildet, die Verwaltung des Vereins reformiert und die Digitalisierung vorangebracht werden. Demzufolge wird auch die Erhöhung der Beisitzer im Vorstand angestrebt. Haneke, Havemann und Steffen wollen frischen Wind in die Gemeinschaft des VfL bringen. Ein Schritt dahin soll die Verbesserung der internen Kommunikation sein. „Wir wollen den Verein zukunftsorientiert weiterentwickeln und neu organisieren. Ein Prozess, der in der freien Wirtschaft selbstverständlich ist, in der Vereinsarbeit leider nicht. Davon wird Sittensen profitieren. Es soll eine hochmoderne High-Tech-Sportanlage entstehen. Wir können nicht ein Projekt lostreten und die Verantwortung anderen überlassen. Insofern sehen wir uns in der Pflicht, Initiative für den Verein zu übernehmen. Inzwischen verfügen wir über unglaublich gute Verbindungen, die wir entsprechend nutzen können“, stellt Haneke heraus. „Der Verein muss entstaubt werden. Wir wollen hochwertige Angebote schaffen und den Leistungsgedanken einpflegen, gerade im Hinblick auf die neue Anlage, die ein Referenzobjekt sein wird. Genauso wichtig ist die soziale Komponente. So soll auch der Mehrgenerationencharakter gefördert werden.“

Sie wollen sich auch intensiver um den Nachwuchs kümmern, auch den Übergang vom Jugendlichen in den Erwachsenenbereich mit Angeboten für Qualifikationen im Bereich Trainer- und Übungsleiterlizenzen begleiten. „Die Kinder erleben Unterstützung und sollen diese Werte als Große an Kleine weitergeben. So erfahren sie selbst Wertschätzung und bleiben uns als Aktiver im Erwachsenenalter erhalten. Und wir haben immer Nachwuchs an Trainer-Lizenzen“, ergänzt Havemann.

Haneke und Steffen als Mitglieder der Fußball-Abteilung des VfL betonen, dass ihr Engagement nicht auf einer Initiative der Abteilung beruht, um das Sportpark-Projekt zu forcieren: „Es geht einzig um den Umbruchgedanken für die Zukunft des Vereins. Im Dorf soll etwas wachsen und entstehen, auf das wir alle stolz sein können.“ Das Trio will die künftigen Aufgaben auf breite Schultern verteilen und abteilungsübergreifend weitere Leute gewinnen: „Das Ehrenamt soll wieder Spaß machen. Sätze wie das haben wir schon immer so gemacht und das hat immer funktioniert, sind Motivations-Killer für engagierte Ehrenamtliche mit frischen Ideen.“

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