Baugebiet Stuhmer Straße: Ausschuss berät über Varianten

Keine geraden Straßen

Im Bereich der Stuhmer Straße entsteht ein neues Wohngebiet, das in drei Abschnitten erschlossen werden soll.
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Sittensen (mey). Südlich des Baugebietes Volkersdorfer Straße in Sittensen soll im Bereich der Stuhmer Straße ein neues Wohngebiet entstehen. Die Gesamtgröße umfasst rund 14 Hektar, die Erschließung soll in drei Teilabschnitten erfolgen. Der Rat hat bereits die Aufstellung des entsprechenden Bebauungsplanes „Im kleinen Felde“ einmütig beschlossen.

Bauamtsleiterin Nina Gall stellte dem Planungsausschuss der Gemeinde jetzt drei mögliche Ausbauvarianten vor. Insgesamt sind in dem Areal um die 150 Grundstücke vorgesehen, die mit Einfamilien- und Doppelhäusern, an der Randlage Stuhmer Straße Richtung Volkersdorfer Straße auch mit Mehrfamilienhäusern, bebaut werden können. In dem Zusammenhang kam auch die Sprache auf sozialen Wohnungsbau und die mögliche Schaffung von großen Wohneinheiten auf entsprechend großen Grundstücken. Die Gemeinde will zunächst den ersten Bauabschnitt auf rund 46.700 Quadratmetern mit etwa 50 Grundstücken zügig entwickeln.

Die Varianten unterscheiden sich in erster Linie durch die Straßenführung und die Anlegung der Straßen. Gall betonte, dass es sich um erste Entwürfe handele, die Anordnung und Größe der jeweiligen Grundstücke stünden noch nicht konkret fest. Die Straßenbreite soll sich denen im Bereich der Gebiete Mondstieg und Volkersdorfer Straße anpassen, so dass Versorgungs- und Rettungsfahrzeuge dort ungehindert fahren können. Einig war sich das Gremium, dass möglichst keine geraden Straßen entstehen sollen, um nicht zum schnellen Fahren zu verleiten. Zur Diskussion kam, ob Stichstraßen benötigt werden. Allgemein werden diese wegen der meist schwierigen Befahrbarkeit für Müllfahrzeuge eher als problematisch gesehen. „Oder die Anlieger müssen ihre Mülltonnen an die Straße schieben“, so Bürgermeister Diedrich Höyns.

Auf Zustimmung stieß ein zentraler Platz in der Mitte des Plangebietes, wie in Variante drei eingezeichnet, der als Treffpunkt für die Bewohner genutzt werden könnte. Ein Spielplatz ist in keinem der Entwürfe geplant. Zunächst hieß es, dass die benachbarten Anlagen benutzt werden könnten. Dafür sollen fußläufige Verbindungen geschaffen werden. Im Laufe der Beratungen kristallisierte sich jedoch heraus, dass eine Spielfläche doch besser wäre, da allgemein in Neubaugebieten Familien mit kleinen Kindern wohnen und ihnen keine weiten Strecken zugemutet werden sollten. Gemeindedirektor Stefan Miesner brachte die Rede auf das mögliche Aufstellen von Glas- und Papiercontainern im Eingangsbereich des ersten Abschnittes an der Volkersdorfer Straße. Das zog ebenso eine Diskussion nach sich, da die Containerplätze oft von Vermüllung betroffen sind. Zudem geht die Nutzung nicht geräuschlos vonstatten. „Da die Leute leider einen sehr undisziplinierten Umgang mit den Containern pflegen, müssen halt die zwei Plätze beim Bauhof und der KGS reichen“, meinte Höyns. Die Bauamtsleiterin schlug vor, dass der Planer auf Basis der Anregungen weitere Alternativentwürfe erstellen soll.

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