Ausschuss empfiehlt Einrichtung eines Schulkindergartens

Ende der Eingangsstufe

Sittensen (mey). An der Grundschule Sittensen soll wieder ein Schulkindergarten eingeführt werden. Dafür sprach sich der Schulausschuss der Samtgemeinde in seiner jüngsten Sitzung mehrheitlich aus. Die Landesschulbehörde muss allerdings das Vorhaben genehmigen.

Hintergrund dessen ist das Ende der Eingangsstufe zum Schuljahr 2019/2020, in der Schüler des ersten und zweiten Jahrgangs in gemischten Lerngruppen unterrichtet werden. Nun geht es um den Verbleib der zurückgestellten, also noch nicht schulreifen Kinder. Sie müssten entweder im Kindergarten bleiben oder in einen neu einzurichtenden Schulkindergarten. Knackpunkt sind die Räume. Zwei Klassenzimmer gibt es über der Sporthalle. Wie die kommissarische Leiterin Ilse Carstens-Rillox wissen ließ, würde die Schule sie für einen Kindergarten nutzen. Pro Kind würden von der Landesschulbehörde 1,5 Lehrerstunden zur Verfügung gestellt. Die restlichen Stunden müssen sie in einer Klasse untergebracht werden. Die Räume sind bezugsfertig, allerdings hat die Landesschulbehörde den fehlenden Fluchtweg bemängelt. Der muss noch geschaffen werden. Carstens-Rillox bat dringend darum, sich darum zu kümmern. Der Bauausschuss soll die Situation bei seiner Bereisung in Augenschein nehmen. Die Pädagogin machte zudem auf die künftig steigenden Schülerzahlen und damit entstehende Raumknappheit aufmerksam.

Stefan Miesner, allgemeiner Vertreter des Samtgemeindebürgermeisters, wies im Zuge der Haushaltsberatungen darauf hin, dass notwendige Anschaffungen für die Grundschulen aus den dort entstandenen Einsparungen der vergangenen Jahre finanziert werden sollen. Das sind in Sittensen rund 46.000 Euro, in Klein Meckelsen 12.000 Euro. Die Grundschule Sittensen würde eine zweite Stelle im Zuge des freiwilligen sozialen Jahres einrichten wollen. Der Ausschuss signalisierte Zustimmung. Anne Klieber, Leiterin der Grundschule Klein Meckelsen, sprach hingegen erneut die schwierige Situation hinsichtlich des Zustandes der betagten Sporthalle und der beengten Parkplatzflächen an. Sie plädierte für ein Gesamtkonzept und die Ermittlung von Planungskosten.

Ausschussvorsitzender Klaus Huhn ging eingangs auf die Budgets der Schulen ein, die nach Größe und Schülerzahlen festgelegt sind. „Damit hat jede Schule einen Grundstock zur Verfügung“, gab er zu verstehen. Für die Grundschule Sittensen sind das jährlich 49.800 Euro, für Klein Meckelsen 21.000 Euro, für die KGS 85.000 Euro, die dortige Mediathek erhält ein Budget von 5.000 Euro. Der Direktor der KGS, Sven Evers, warb angesichts der zunehmenden Digitalisierung darum, einen zusätzlichen Administrator für den Bereich Schulen und Kindertagesstätten einzustellen. Miesner zufolge ist bereits eine entsprechende Stelle im Haushalt vorgesehen. Ausschussmitglied Herbert Osterloh regte die Schaffung eines zentralen Rechnungszentrums ein, um für eine reibungslose Vernetzung zu sorgen.

Für Unmut sorgte der Ausfall der Technik im Sitzungsraum. Dadurch konnte der Haushaltsentwurf nicht per Beamer an die Leinwand geworfen werden. Ärgerlich vor allem für die anwesenden Vertreter der Schulen, einen Papierausdruck gab es nicht. So war es für sie schwierig, die Beratungen nachzuvollziehen. Die Ratsmitglieder konnten zwar auf ihrem Tablet auf das Zahlenwerk zugreifen, Gerhard Grimm hatte seines aber nicht dabei und übte Kritik an der mangelnden Vorbereitung durch die Verwaltung, die Besserung gelobte. Mittags habe die Technik noch funktioniert, merkte Miesner an. Die Schulvertreter hätten den Haushaltsentwurf bereits gerne im Vorfeld der Sitzung gehabt, um sich entsprechend vorbereiten zu können.

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