Wittkopsbosteler genossen das Insgesamt-Jubiläum ihrer Vereine

Feste feiern, wie sie fallen

(af). Rund 130 Erwachsene und 60 Kinder in Wittkopsbostel feierten nach Schätzung von Ortsbürgermeister Heinrich Meyer das Bestehen der ortsansässigen Vereine. Denn: Feuerwehr, Spielmannszug, Schützen und Sportclub, so hatten die Aktiven ausgerechnet, wurden in diesem Jahr insgesamt 200 Jahre alt. Ganz nach dem Motto: Man muss die Feste feiern, wie sie fallen.

Unter der Schirmherrschaft des Ortsrates fand jetzt ein Tag mit Spiel und Spaß statt. Geboten wurde eine Rallye durch den Ort, Kaffee und Kuchen beim Backhaus, Musik und Spiele und ein gemütliches Beisammensein am Abend mit Grillen und Getränken. Wie viele Fenster hat das Feuerwehrhaus? Welcher Spruch steht an der Giebelwand bei Wilhelm Wahlers? In welchem Jahr ist Johann Willenbrock gefallen? Solche und ähnliche Fragen galt es bei der Fußgängerrallye zu beantworten. Zehn Teams á vier Personen (Mindestalter: 14 Jahre) erkundeten auf diese Weise den Ort. Neben dem Wissen wurde auch die Geschicklichkeit getestet. So konnten die Teilnehmer auch beim Nagelklopfen, Murmel-Werfen und Kleinkaliberschießen punkten. Auch, wer nicht mitgelaufen war, durfte sich den Kopf zerbrechen. Quizfrage am Nachmittag: Wie alt sind alle Mitglieder des Ortsrates zusammen? Um es nicht zu einfach zu machen, war die Lösung nicht in Jahren, sondern Tagen gefordert. Der Nachmittag verging bei ofenfrischem Butterkuchen, Spielen für die Kinder und Tanzdarbietungen der Gymnastikgruppen. Die Feuerwehrleute präsentierten sich stolz mit dem Pokal, den sie bei den Gemeindewettkämpfen in Hetzwege gewonnen hatten. Damit niemand auf den Gedanken kam, sich am Ende des Tages in Richtung Fußballübertragung nach Hause davonzustehlen, war der Fernseher (aus strategischen Gründen) beim Grillen mit von der Partie.

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