Triathlon in Waren: Quartett aus Scheeßel schafft Mitteldistanz

Herausforderung

Jürgen Klindworth (von links), Matthias Berulla, Volker Colmsee und Lukas Schmidt haben sich den Strapazen einer Mitteldistanz im Triathlon bei hohen Temperaturen ausgesetzt.
 ©

Scheeßel/Waren (r/acb). Nach vielen gemeinsamen Trainingseinheiten sind vier Athleten vom TV Scheeßel zum 33. Müritz-Triathlon nach Waren in Mecklenburg-Vorpommern gefahren. Zwei Kilometer Schwimmen, 80 Kilometer Radfahren mit 800 Höhenmetern und 20 Kilometer laufen standen auf dem Programm – bei einem Start in der Mittagshitze eine Herausforderung.

Für Jürgen Klindworth war es eine gute Vorbereitung für Hawaii. In acht Wochen möchte er sich in Italien für die Triathlon-WM im Oktober 2019 in Kona qualifizieren. Unter Wettkampfbedingungen kam Klindworth in der ersten Disziplin sehr gut zurecht. Nach 33:41 Minuten kam er als 14. in die erste Wechselzone. Auf der Radstrecke fühlte Klindworth sich ebenfalls sehr gut, als es nach 2:18:21 Stunden bei mehr als 30 Grad auf die Laufstrecke ging. Sein hinterer Oberschenkelmuskel bereitete ihm dann aber Probleme und Klindworth erreichte nach 4:44:49 Stunden als 44. das Ziel. Er belegte im stark besetzten Feld der Altersklasse M55 den fünften Platz.

Mit 22 Jahren hat Lukas Schmidt weniger eigene Erfahrung, profitierte aber von den Tipps der Vereinskameraden. Er benötigte 41:36 Minuten für die zwei Kilometer in der Müritz. „Bei einem Triathlon passiert meistens etwas Unvorhergesehenes. Lukas hatte es mit einer abgesprungenen Kette zu tun“, berichtet Poludniok weiter. Daher war er 2:23:19 Stunden auf dem Rad unterwegs. Als guter Läufer freute er sich auf die letzte Disziplin, doch dann setzte die Hitze dem Finteler stark zu. Die 20 Kilometer legte er in 1:41:43 Stunde zurück, seine Endzeit betrug 4:50:58 Stunden. Das brachte ihm Platz vier seiner Altersklasse M20 ein.

Volker Colmsee war mit den Anfangsdisziplinen zufrieden (Schwimmen 44:26 Minuten, Radfahren 2:27:28 Stunden), beim Laufen (2:20:59 Stunden) ging es ihm nur noch ums Ankommen. 5:35:49 Stunden brauchte Colmsee er für das Abenteuer Mitteldistanz insgesamt.

Nicht besser erging es Matthias Berulla. Während das Schwimmen (42 Minuten) noch im Plan war, bekam er nach der Hälfte der Radstrecke Kreislaufprobleme. Nach 2:31:04 Stunden für den Radpart wollte er bei der Zehn-Kilometer-Marke beim Laufen aufhören. „Das DRK und Helfer kühlten ihn herunter, päppelten ihn auf. Aber auch die Zuschauer motivierten ihn, weiterzumachen“, sagt Poludniok. Schließlich erreichte er das Ziel – die Zeit von 5:39:03 Stunden war unwichtig geworden.

Autor

Ann-Christin Beims Ann-Christin Beims
 04261 / 72 -431
 ann-christin.beims@rotenburger-rundschau.de

16.10.2018

Erntefest Jeersdorf

16.10.2018

Erntefest Wohlsdorf

16.10.2018

Erntefest Helvesiek

16.10.2018

Fußballschule in Scheeßel