Talkrunde zu 23 Jahren Hurricane-Geschichte am 16. April

Nach dem Bühnenbrand

Beim Woodstock-Abend der KIS entstand bei Luffy Lüdemann (von links), Jasper Barendregt und Bobby Meyer die Idee.
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Scheeßel (r/jl). Wie immer beim Format „Talkin’bout my generation“ der beiden Entertainer Bobby Meyer und Luffy Lüdemann geht es um Musiker und Musik. Aktuelles Thema des nächsten Abends am 16. April im Scheeßeler Hof wird die Geschichte des Hurricane Festivals von 1997 bis 2020 sein. Mit dabei ist dann der Festival-Direktor vom Veranstalter FKP Scorpio aus Hamburg, Jasper Barendregt. Auch der Verantwortliche der Kulturinitiative Scheeßel (KIS), Detlev Kaldinski, berichtet aus seiner langjährigen Erfahrung beim Aufbau eines Festivals und des Polizeieinsatzes Fragen. Es handelt sich übrigens um eine Jubiläumsveranstaltung der beiden Moderatoren. Bobby Meyer schmunzelt: „Es ist unsere 25. Veranstaltung!“

Entstanden sei die Idee beim Woodstock-Abend im vergangenen Sommer, als Kaldinski den Festivalmacher nach einer Naturschutz-Besprechung kurzerhand nach oben in die Talkrunde bat. „Was ist heute anders, als 1969 beim Woodstock Festival?“ war eine der Fragen, die Jasper Barendregt von den Moderatoren gestellt bekam „Sofort entstand die Idee, dem Thema Hurricane Festival in Scheeßel eine eigene Veranstaltung einzuräumen“, berichtet Meyer.

FKP Scorpio war als Mitveranstalter von der Idee angetan, und so werde Barendregt sicherlich einige Überraschungen mit dabei haben, ist sich Kaldinski sicher. Zu sehen seien dann alte Plakate aus den 90er Jahren sowie weitere Devotionalien aus 23 Jahren Festivalgeschichte, verspricht die KIS. „Auch die eine oder andere Anekdote kommt dabei sicherlich zur Sprache“, so Kaldinski. Aber auch einige Gerüchten, was im Backstage-Bereich so passiert, ließen sich danach nicht mehr aufrechterhalten. Dazu gibt es jede Menge Musik, Bilder und Filme der Festivals.

„Besonders interessant ist, wie alles 1997 anfing“, verrät Detlev Kaldinski. Denn in Scheeßel wollte man nach der brennenden Bühne von 1977 nie wieder ein Festival zulassen. Kaldinski: „Folkert Koopmans hatte es richtig schwer, die Behörden damals von seinem Vorhaben zu überzeugen.“ Auch das Thema Corona, und was es für die Veranstaltungsbranche heißt, soll in der Talkrunde zur Sprache kommen.

Da mit größerem Besucherandrang zu rechnen ist, will die KIS die Veranstaltung diesmal auf den Saal des Scheeßeler Hofes verlegen. Los geht es ab 19.30 Uhr, Einlass ist bereits eine halbe Stunde früher. Karten für sechs Euro gibt es wie immer im Vorverkauf in der Sonnenapotheke. An der Abendkasse wird der Eintritt acht Euro kosten. „Falls dann noch Karten übrig sind“, ergänzt Kaldinski.

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