Scheeßeler Tafel läuft seit Donnerstag im Notfallmodus

Viele helfende Hände

Ab Donnerstag, 2.4., öffnet die Scheeßeler Tafel am Bahnhof ihre Tore erneut für Bedürftige. Foto: Ann-Christin Beims
 ©Rotenburger Rundschau

Von Hans-Jörg Werth


Scheeßel. An vier Orten im Kirchenkreis Rotenburg werden bzw. wurden Lebensmittel an bedürftige Menschen abgegeben – in Rotenburg, Scheeßel, Sottrum und Visselhövede. Auch hier hat der Covid19-Virus die Situation zunächst auf Null heruntergefahren. Seit dem 26. März ist jedoch die Ausgabe in Rotenburg wieder offen. Viele neue (14 jüngere) Helfer und 55 bedürftige Menschen, zählte Hero Feenders von der Rotenburger Tafel. „Unser Aufruf nach Hilfen zur Verteilung war positiv, alle haben sich an die üblichen Standards in Virenzeiten gehalten“, zeigt Feenders mit dem Daumen nach oben.

Ein gutes Signal kann auch Marion von Koschitzky von der Tafel in Scheeßel vermelden, die mittlerweile 13 junge neue  Helfer zur Warenverteilung gewinnen konnte. Das sind insbesondre junge Menschen die sich politisch organisieren und die zum Teil auch in der Bewegung „Fridays for Future“ aktiv sind, erzählt von Koschitzky. „Ich finde es gut, dass sich parteiübergreifend so viele junge Leute gefunden haben, um die Tafel auch in diesen schweren Zeiten am Laufen zu halten“, so Nils Bassen von den Jusos, einer der Initiatoren des Projekts in Scheeßel.
Während nun die älteren Aktiven im Ehrenamt sich mehr im Hintergrund halten, ist der Plan, dass die Ausgabe ab Donnerstag, 2. April, um 14 Uhr starten wird.

Mehr zu diesem Thema lesen Sie in der Samstagsausgabe der Rundschau.

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