Scheeßel will Radweg nach Westervesede beleuchten

Licht für das dunkle „Loch“

Tagsüber ist alles gut, nach Einbruch der Dunkelheit fahren die Radfahrer hier jedoch in ein dunkles Loch Foto: Judith Tausendfreund
 ©Array

Scheeßel. Oft genug diskutieren Ausschussmitglieder und kommunale Politiker lange und ausführlich, wenn es darum geht, Beschlüsse zu fassen. Doch im Falle des Beleuchtungskonzeptes für den Radweg vom Feuerwehrkreisel in Scheeßel ausgehend war dies ganz anders. „Wir sollten das unterstützen, und außerdem sollten wir kein Konzept erstellen und das Ding einfach bauen“, so die beherzte Aussage aus den Reihen der CDU.

Die Gruppe SPD/UGS hatte den Antrag gestellt, der nun im Ausschuss für Hoch- und Tiefbau, Planung und Umwelt zur Sprache kam. Es geht den Beteiligten um den Weg, der vom Kreisel aus kommend entlang der L 131 Richtung Westervesede bis zur Abzweigung Viehdamm führt.

„Da ist ein dunkles Loch“, beschrieben die Antragsteller Johannes Hillebrand und Detlev Kaldinski. Die Mittel zur Beleuchtung sollen nun im Haushalt 2021 eingestellt werden. Für das Haushaltsjahr 2022 sind schon jetzt für eine Beleuchtung des Radweges vom Knotenpunkt bis zum „Feuerwehrkreisel“ Kosten in Höhe von 55.000 Euro eingeplant. Diese Strecke ist etwa 500 Meter lang. Die Kosten für die besprochene Erweiterung der Maßnahme würden sich überschlägig auf 84.000 Euro belaufen. Diese wurden für eine Strecke, die etwas weniger als 800 Meter lang ist, kalkuliert. Verbessert werden soll so auch die Situation derjenigen, die den Scheeßeler Bahnhof aufsuchen wollen und auch für die, die über diesen Weg zur Skateranlage wollen.

Vor drei Jahren hatte die Kommune den Weg sanieren lassen, allerdings eben nicht beleuchtet. Nun könnte die Gemeinde auch noch die Lücke zwischen der B 75 und dem Ende der Beleuchtung im Viehtrifft, schliessen.

Die Verwaltung betonte zudem, dass dabei auch wichtig sei, dass die Errichtung der Straßenbeleuchtung grundsätzlich eine beitragspflichtige Maßnahme ist. In dem einstimmig beschlossenem Antrag hatte die SPD/UGS-Gruppe jedoch festgehalten, dass die Anlieger keine Vorteile durch die beantragte Maßnahme haben und mit teilweise sehr großen Flächen anliegen. Daher könnte, vorausgesetzt der Rat entscheidet sich für die Durchführung, eine Sondersatzung für diesen Bereich erlassen werden. Dadurch könnte dann wiederum eine Beitragspflicht für die Anlieger entfallen.

22.12.2020

Weihnachtsbilder

29.10.2020

Herbstfotos der Leser

16.10.2020

Kinder und Kartoffeln

17.09.2020

Sponsorenlauf Ahausen