Samtgemeinderat Fintel beschließt Schulbudget und Start der Kinderfeuerwehr

Digitalisierung als Begleiter

Lauenbrück (age). Große Einstimmigkeit herrschte während der vergangenen Sitzung des Samtgemeinderates Fintel in diesem Jahr. Unter anderem mussten die Mitglieder des Rates über die Einrichtung einer Kinderfeuerwehr, der Digitalisierung der Schulen, dem Zweijahresplan für die Schulen und über die Arbeitsstelle eines Klimaschutzbeauftragten entscheiden.

Einstimmig beschlossen die Ratsmitglieder die Einrichtung einer Kinderfeuerwehr. „Wir wollen damit in Lauenbrück starten“, erklärte Samtgemeindebürgermeister Tobias Krüger. Bevor es losgehen kann, musste noch eine Satzung erlassen werden. Da auch die Jugendfeuerwehr in der Samtgemeinde Fintel noch keine Satzung hat, wurde ebenfalls beschlossen, eine gemeinschaftliche Satzung zu erlassen. Die Aufgaben und Ziele der Kinderfeuerwehr sind laut der Satzung die spielerische Vorbereitung auf die Mitgliedschaft in der Jugendfeuerwehr, Erziehung der Mitglieder zur Nächstenhilfe und zur Gruppen-und Teamfähigkeit. Ebenfalls soll die soziale Kompetenz gefördert werden. Mit Spiel, Sport und basteln, Informationsveranstaltungen sowie der Brandschutzerziehung sollen diese Ziele erreicht werden. Ebenfalls gehört zu den Aktivitäten die Verkehrserziehung, Gesundheitserziehung und der Umweltschutz. Bei der Arbeit in der Kinderfeuerwehr wird die Leistungsfähigkeit des einzelnen Kindes berücksichtigt. Der Dienst der Kinderfeuerwehr wird getrennt vom Dienst der Jugendfeuerwehr durchgeführt.

Ebenfalls einstimmig beschlossen die Ratsmitglieder ein einheitliches Medienkonzept für alle Schulen in der Samtgemeinde Fintel. Danach ist eine langfristige Digitalisierungsstrategie geplant. „Das Thema Digitalisierung an den Schulen wird uns in den nächsten Jahren begleiten“, erklärte der Samtgemeindebürgermeister. Gemeinsam mit den Schulen wurde ein Konzept erarbeitet. „Ein wesentlicher Punkt ist, dass wir die Dinge die wir anschaffen auch sinnvoll unterhalten. Das können die Schulen nicht alleine machen. Dafür sollen Fachleute den Schulen zur Seite stehen“, meinte Krüger. Aus dem Digitalpakt des Bundes stehen bis zum 16. Mai 2023 der Samtgemeinde Fintel insgesamt 246.355 Euro zur Verfügung. Die Friedrich-Freudenthal Schule in Fintel erhält rund 60.000 Euro. Davon sollen unter anderem 14 Laptops, acht Beamer, acht Elmo-Dokumentationskameras sowie 50 Tablets angeschafft werden. Die Grundschule an der Wümme in Lauenbrück erhält rund 12.500 Euro für die Anschaffung von Gerätschaften. Für die Fintau-Schule in Lauenbrück stehen aus dem Digitalpakt rund 55.000 Euro zur Verfügung. Neben Rechner Beamer soll auch ein Lernpaket angeschafft werden.

Einstimmigkeit herrschte ebenfalls über die Schul-Budget-Planung. Zukünftig wird ein zwei Jahresplan aufgestellt. Der nach investiven und konsumtiven Maßnahmen getrennt wird. Danach soll sich das konsumtive Schul-Budget an den Schülerzahlen des Vorjahres orientieren. Die Fintau Schule erhält 100 Euro pro Schüler und die Grundschulen je 90 Euro pro Schüler. Aus dem investiven Schul-Budget erhält die Fintau Schule 20.000 Euro und die Grundschulen je 5000 Euro jährlich.

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