Premiere: Viertklässler führen Stück auf

Ende gut, alles gut

Das Publikum staunte über die kleinen Talente. Foto: Heyne
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Scheeßel – Warum fällt die Papp-Tanne um, wenn der Vorhang aufgeht? Sitzt das Headset? Und wie sieht es mit dem Text aus? 

Die Herausforderungen, die eine Theateraufführung auf einer echten Bühne vor Publikum mit sich bringt, sind für die Viertklässler der Grundschule Scheeßel neu – „seit der Pandemie durften höchstens mal in kleiner Besetzung Sketche gespielt werden, und das mit viel Abstand“, berichtet Schulleiterin Meike Nerding-Ehlbeck. Insofern war die Aufführung des Klassikers „Hänsel und Gretel“ für zehn junge Akteurinnen unter der Leitung von Iris von Vissel, die erst seit drei Wochen in der Aula hatten proben können, schon etwas ganz Besonderes. Und auch für ihre Mitschüler, die sich das rund 30-minütige Stück von der bösen Hexe, der inbrünstig fies gespielten Stiefmutter, die die Kinder im Wald aussetzt und den Geschwistern, die der Hexe mit Mut und Menschenverstand den Garaus machen, zum Abschluss des Schuljahres ansehen durften. Eine liebevolle Bühnendeko, fantasievolle Kostüme, professionelle Technik, textsichere Kinder und ein Vorspiel des Instrumentalkreises machten die Stippvisite des „Theaters in der Aula“ zu einem Höhepunkt für Akteure und Zuschauer, bevor nach einer zehrenden Zeit pandemiebedingter Ausfälle am heutigen Mittwoch die Ferien eingeläutet werden.  

hey

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