Oldtimer auf dem Eichenring

Oldies und Männerparfüm

Die Oldtimer legten eine schwierige Prüfung auf dem Eichenring ab. Foto: Erich Schulz
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Scheeßel (es). Sechs-Zylinder Reihenmotor oder Acht-Zylinder V-Motor, Getriebe noch Original? Diskussionen über Motoren, PS-Leistung, Baujahr und vieles mehr in einer leicht weiß-bläulichen Dunstwolke aus Benzin und Abgasen – Männerparfüm eben – gab es bei einem Zwischenstopp der 13. Oldtimerrallye aus Dibbersen auf dem Eichenring.

Schwerpunkt der Rallye, veranstaltet von Heiner Frommann, war allerdings eine recht schwierige Zeitprüfung, in der so manch ein Oldie doch ins Keuchen kam. Den Fahrern war die Länge der Strecke, die in 11,3 Sekunden abgefahren werden musste, unbekannt und das Ziel lag zudem hinter einer Kurve. Das bedeutete für manche Fahrer die Entscheidung zwischen „volle Kanne Bleifuß oder bremsen“ – keine leichte Aufgabe.

Eckhard Koslowski, Vorsitzender des MSC Eichenring, hatte dem Veranstalter das Gelände und das erst kürzlich eingeweihte neue Vereinsgebäude für die Prüfung zur Verfügung gestellt. Insgesamt legten die Teilnehmer der Rallye 200 Kilometer um Dibbersen mit Zwischenstopp in Scheeßel zurück und Koslowski freute sich über die rege Teilnahme. „Immerhin nehmen an der Zeitprüfung 65 Fahrzeuge teil, und wir helfen natürlich, wo wir können.“ Die Oldies boten ein tolles Bild, das man so nicht häufig zu sehen bekommt: original Ford A-Modelle, der Bonnie-und-Clyde-Ford aus dem Jahr 1935 bis hin zum Mercedes Flügeltürer. Oldie-Fahrer, die aus ganz Deutschland angereist waren, hatten sichtlich Spaß und die Gelegenheit, den Eichenring bei strahlendem Sonnenschein von seiner besten Seite kennenzulernen.

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