Neubaugebiet Bargfelde rückt näher

Frische Luft hilft

Das zukünftige Baugebiet Bargfelde schließt sich östlich an die bereits vorhandenen Wohngebiete an.
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Westervesede/Bargfrede (sl). Das vor einiger Zeit in Westervesede/Bargfelde geplante Neubaugebiet, das erst auf Grund zu hoher Geruchsemissionen nicht zu realisieren schien, ist nun wohl doch umsetzbar. So jedenfalls hofft Silke Meyer, vom Fachbereich Bau und Planung der Gemeinde Scheeßel.

„Zumindest für den südlichen Teil konnten wir durch Gespräche vor Ort einiges erreichen, so dass es da hoffentlich schnell losgehen kann“, erklärte Silke Meyer in ihrem Vortrag vor den Mitgliedern des Ausschusses.

Das schon vor einiger Zeit geplante Baugebiet und gleich stark nachgefragte Baugebiet hatte sich als problematisch erwiesen, weil die zu erwartenden Geruchsemissionen den zulässigen Grenzwert des Baurechtes überschritten. Allerdings handelte es sich dabei nicht um einen gemessenen, sondern um einen errechneten Wert, der sich aus der Menge der potentiell in der Umgebung gehaltenen Tier ergab.

Doch tatsächlich hielten viele der Höfe bereits keine Tiere mehr, produzierten somit auch keine Gerüche. Doch da das Bestandsrecht den Inhabern zusichert, die Tiere halten zu können, mussten die Planer mögliche Emissionen mit einrechnen. Und so zogen die Verantwortlichen los, um mit den betroffenen Landwirten zu sprechen und sie zu bitten, auf ihr Bestandsrecht zu verzichten, damit die Interessenten, die offenbar zumeist aus dem dörflichen Nachwuchs bestehen, im Dorf bauen und bleiben können.

Die Bemühungen waren von Erfolg gekrönt und so konnte die rechnerische Geruchsbelastung unter den Grenzwert gebracht werden, jedenfalls im nördlichen Teil des geplanten Baugebietes, für den südlichen Zipfel gelang dies nicht. Daher schlägt die Verwaltung die Bebauung in zwei Schritten vor, erst soll der nördliche Teil erschlossen und bebaut werden und dann, mit etwa zehn Jahren Abstand, der südliche Teil.

„In zehn Jahren kann ja eine Menge passieren“, erklärte Silke Meyer „Vielleicht gibt ja der eine oder andere Hof bis dahin noch auf.“

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