Lauenbrücker Speeldeel schafft „Nix as Kuddelmuddel“

Sorgenvolle Generalprobe

Die Generalprobe geht gründlich schief, kann die Premiere des Stückes ohne Probleme ablaufen? Foto: Erich Schulz
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Lauenbrück (es). Die Lauenbücker Speeldeel war von 1923 bis heute ununterbrochen mit Plattdeutschen Theaterstücken auf der Bühne vertreten. In den Kriegsjahren 1937 bis 1940 waren sie sogar angewiesen, bis zu 18 Mal im Jahr aufzutreten. Nun feierten sie mit der Premiere des Stückes „Nix as Kuddelmuddel“, einem Schwank von Jürgen Hörner in der niederdeutschen Fassung von Kay Carius, in der Fintauschule in Lauenbrück großen Erfolg.

Denn die Zuschauer lachten Tränen im vollbesetzten Saal der Schule. Auf der Bühne sahen sie eine Komödie, eine Farce. Es ist ein Schwank, der auf zwei Ebenen funktioniert: Der Zuschauer sieht zunächst die Generalprobe einer Boulevardkomödie um die Wahrsagerin Madame Kassandra und ihre Probleme mit Kundinnen, mit ihrer Haushälterin, mit dem Mann von der Telekom und dem Fensterputzer. Aber noch läuft das Stück nicht. Die Generalprobe geht grünlich „in die Hose“.

Der Regisseur ist verzweifelt. Wie soll die Premiere am nächsten Tag laufen? Genau diese Premiere zeigt anschließend der zweite Akt: Dabei kommt alles noch viel schlimmer! Die Souffleuse krabbelt plötzlich unter dem Tisch hervor, die privaten Eifersüchteleien der Hauptdarstellerin ändern den gesamten Ablauf des Stückes, ein Darsteller ist total betrunken und schließlich bleibt nicht mal mehr die Kulisse stehen.

Was jedoch bleibt, ist eine urkomische Geschichte, auf die Spitze getrieben von tollen Darstellern.

• Wer sich für dieses turbulente Stück interessiert, kann noch eine Vorstellung am Freitag, 16. März, und am Samstag, 17. März, besuchen, jeweils um 19.30 Uhr. Karten gibt es an der Abendkasse.

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