Fuhrenkamp: Nur der Knotenpunkt fehlt noch

Das Ende in Sicht

Bürgermeisterin Käthe Dittmer-Scheele (von links), Birgit Gramkow, Tim von Elling (beide vom Fachbereich Bau und Planung), Jan Kolbe und Jörn Holthaus vom Planungsbüro IDN freuen sich über den gelungenen Abschluss der Arbeiten. Foto: Jens Lou00ebs
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Scheeßel. „Die Erschließung der Straßen am Fuhrenkamp ist ein Meilenstein für die Entwicklung der Gemeinde Scheeßel.“ Bürgermeisterin Käthe Dittmer-Scheele macht gleich zu Beginn der Abnahme der neuen Straßen klar, wie wichtig ihr das Projekt für den Beekeort ist. Und auch wenn der Ausbau erst abgeschlossen ist, wenn auch der Verkehrsknotenpunkt seine neue Form erhalten hat, sieht Dittmer-Scheele die Gemeinde auf einem guten Weg.

Für die Scheeßeler Verwaltungschefin, deren Amtszeit im kommenden Jahr endet, ist es eines von vielen großen Projekten, die sie begleitet und erfolgreich zuende gebracht hat. Im Gegensatz dazu steht Birgit Gramkow vom Fachbereich Bau und Planung am Beginn ihrer Zeit im Beekeort und ist froh, dass ihr erstes Projekt ohne größere Probleme nun abgeschlossen ist. Lediglich die Komplikationen mit der Verkehrsumleitung habe die Gemeinde unterschätzt, vor allem da man sich nicht gleich ein Bild der Seitenräume des Wirtschaftsweges gemacht habe. „Nach Protesten der Anlieger hat die mit dem Ausbau betreute Firma von Fintel die Ausbesserung aber rasch in Angriff genommen und die Seitenräume befestigt“, so Gramkow.

Die Verkehrsregelung im Ausbaugebiet gliedert sich in zwei Kategorien. „Die Straße Fuhrenkamp ist als Tempo-30-Zone ausgewiesen, die abgehenden Straßen sind verkehrsberuhigter Bereich“, so die designierte Bereichsleitung Bau und Planung.

Tim von Elling vom Ressort Bau und Planung moniert die Auswüchse, die die Kritik gerade in sozialen Netzwerken angenommen habe. „Manches was dort kritisiert wird, geschieht zu Recht. Auf der anderen Seite aber schaukeln sich die Leute gerade dort derart hoch, dass ein konstruktiver Diskurs unmöglich ist. Wenn man sich dann alles, was dort so geschrieben wird, zu Herzen nimmt, dann kommt man gar nicht mehr zum Arbeiten“, so von Elling.

Lobend erwähnen möchte Gramkow die Zusammenarbeit mit der ausführenden Firma von Fintel. „Auch wenn ich in meiner neuen Position noch keine Vergleichsmöglichkeit habe, so waren die Kommunikation und auch die Ausführung der Arbeiten sehr vorbildlich“, so Gramkow. Das Planungsbüro IDN lobt ebenfalls die Zusammenarbeit mit der Baufirma und der Gemeinde. „Der Polier war immer vor Ort ansprechbar, und auch die Kommunikation mit der Gemeinde klappte reibungslos“, so der verantwortliche Projektingenieur Jan Kolbe. Alles in allem sei es ein angenehmes Projekt gewesen, lediglich bei den Seitenräumen hätte man früher reagieren müssen.

Zum Schluss gibt die Bürgermeisterin noch einen kurzen Ausblick in die nahe Zukunft, denn das Planungsbüro IDN zeichnet sich auch für den Ausbau des Knotenpunktes verantwortlich. „Hier drängt das Straßenbauamt auf die Fertigstellung, denn sonst ist keine weitere Erschließung und Bebauung möglich. Damit alles reibungslos verläuft, sind wir froh, dass die IDN uns auch hier zur Seite steht. Ausbaugebiet und Knotenpunkt kommen planerisch aus einer Hand“, so Dittmer-Scheele.

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