Finanzausschuss in Scheeßel

Frühe Investitionen

Schon jetzt gibt es einige Neubaugebiete in der Gemeinde Scheeßel u2013 in Zukunft kommen weitere hinzu.
 ©Judith Tausendfreund

Scheeßel (jt). Die Sitzung des Finanzausschusses der Gemeinde Scheeßel gestaltete sich diesmal sehr unkompliziert – der Reihe nach nahmen sich die Lokalpolitiker die Tagesordnungspunkte vor, diskutiert wurde dabei nicht. Nachdem die Tagesordnung und mehrere Niederschriften von vorangegangenen Sitzungen einstimmig beschlossen wurde, galt es, dem Bericht der Bürgermeisterin zu hören.

„Es gibt noch drei laufende Corona-Stundungen im Bereich der Gewerbesteuer, aber ansonsten haben wir keine großen Abweichungen“, berichtete Käthe Dittmer-Scheele mit Blick auf den Haushalt der Gemeinde. Im Bereich der EDV beschäftigt die Verwaltung das Thema Dokumenten-Management-System und die in 2021 wieder erfolgte Änderung der Umsatzsteuer. „Alle Gebühren, die von der Gemeinde erhoben werden, müssen dahingehend überprüft werden, das ist sehr aufwendig“, erklärte die Bürgermeisterin.

Anschließend erklärte die Kämmerin Doreen Rönckendorf den Ausschussmitgliedern den vorliegenden Nachtragshaushalt für das laufende Jahr 2021. Vor allem einige Veränderungen in der Zeitplanung von Investitionen machten diesen in den Augen der Verwaltung notwendig, dabei geht es um den Erwerb von Grundstücken und um geplante, weitere Baugrundstücke.

Auch einige Anpassungen im Bereich der Bauunterhaltung möchte die Gemeinde vornehmen. Durch die Nachträge fällt das ordentliche Ergebnis des Haushalts nun um knapp 91.000 Euro geringer als, dennoch ist der ordentliche Haushalt ausgeglichen. Es wurden rund 2,8 Millionen Euro mehr für Investitionen veranschlagt. 2,65 Millionen dieser Summe entfällt auf Grunderwerb, die Gelder waren allerdings bereits als Ausgaben für das Jahr 2022 vorgesehen. In der Folge verringern sich die ebenfalls schon geplanten Kosten im kommenden Jahr – insgesamt verändert sich demnach für den Haushalt der Gemeinde nicht viel. Ein kleiner Posten an Mehrkosten kommt noch für den Bau eines Regenrückhaltebeckens hinzu. Die Mittel für die Ortsräte bleiben bestehen, sie wurden im Nachtragshaushalt als Wiederholungsveranschlagung benannt. Die Verschiebung der Investitionen für den Grunderwerb spiegelt sich indes auch im Kreditbedarf der Gemeinde wieder. Er steigt in 2021 um rund zwei Millionen Euro. Der Finanzausschus votierte einstimmig für das Zahlenwerk.

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