De Beekscheepers haben Besuch von einem Tanzlehrer aus Estland

Völkerverständigung mal anders

Die Beekscheepers freuen sich über die Gelegenheit, estnische Tänze zu lernen.
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Scheeßel (r/acb). Kalev Järvela und seine Frau Sirje von der befreundeten Gruppe Koidupuna aus Estland waren vor Kurzem bei den Beekscheepers in Scheeßel zu Gast. Grund für diesen Besuch war ein Wochenende mit estnischen Tänzen. Die Idee dafür entstand vor etwa drei Jahren während eines Besuches, als Jörn Klee und Sabine Schmedt an einem Tanztraining der Gruppe teilnehmen durften.

Nach einem Kurzbesuch in Hamburg am Freitag, widmeten die Teilnehmer den Samstag und Sonntag ganz dem Tanzen. Sie übten sowohl das Tanzen als auch Haltung, Rhythmus und Koordination. Die Musiker von den Heidjer Dörpsmusikanten waren mit von der Partie und begleiteten gemeinsam mit Sirje auf dem Akkordeon die Tänze. „Noten brauchen wir dafür nicht, wir spielten die Musik einfach nach Gehör mit“, erzählte Schmedt.

Der Tenor in der Gruppe war durchweg begeistert. Für alle war es sehr interessant, die doch ganz anderen Schritte zu lernen. „Die Tänze aus Estland haben mehr Power, sind schnell und es wird mit viel Disziplin getanzt, was die Körpersprache und Ausdruck angeht. Kalev hat uns sehr genau gezeigt, wie wichtig es ist, auf die Musik zu hören und dann entsprechend zu agieren“, sagte Melanie Fricke. Anders als sie es hier gewohnt sind, haben sich alle vor dem Tanzen aufgewärmt, um fit und beweglich zu sein.

Die Übungseinheiten in Järvelas Tanzgruppe sind zweigeteilt, zuerst proben sie Schritte, Körperhaltung, Polka und Walzer und erst im Anschluss daran das Tanzen an sich, so hat er es auch mit den Beekscheepers geübt. Insgesamt erarbeitete sich die Gruppe fünf neue Tänze Schritt für Schritt. „Gelernt haben wir auch, dass fünf Minuten Pause in Estland auch wirklich nur fünf Minuten heißt. Da mussten wir den leckeren, selbstgebackenen Kuchen im Eiltempo runterschlingen – Kalev kennt da kein Erbarmen“, meinte Claudia Wilkens.

Am Ende durfte auch der Große Schotts nicht fehlen – so lernten die Esten ihrerseits etwas dazu.

Autor

Ann-Christin Beims Ann-Christin Beims
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