Bürgerbus Scheeßel nimmt neues Fahrzeug entgegen und dankt den Sponsoren

Ein regionales Kooperationsprodukt

Die Vereinsverantwortlichen nehmen im Beisein von Bürgermeisterin Käthe Dittmer-Scheele, Torsten Meyer vom Autohaus Holst (ganz links außen), Georg Bachmann von Fibe-Bus (vierter von links) sowie Sponsoren und Verantwortlichen den neuen Bus entgegen. Fotos: Jens Lou00ebs
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Scheeßel (jl). „Es freut mich, dass das Autohaus Holst erneut das Fahrzeug des Bürgerbusses unserer Gemeinde begleitet hat“, erklärte Scheeßels Bürgermeisterin Käthe Dittmer-Scheele jüngst bei der Übergabe des neuen Fahrzeugs an den Bürgerbusverein. Zusätzlich zum Autohaus Holst habe der Verein viele zuverlässige Sponsoren aus der Gemeinde oder der direkten Umgebung gewinnen können, ein Indiz für die gemeinnützige Ader, die diese Unternehmen präge. „Der Bürgerbusverein auf der anderen Seite zeichnet sich ebenso durch Zuverlässigkeit aus und sorgt auch in schwierigen Zeiten für einen geregelten Fahrbetrieb und dafür, dass die Bürger der Gemeinde an ihre Ziele gelangen“, so Dittmer-Scheele weiter.

Der Bus selbst, ein umgebauter VW T6 geht am 3. August auf seine Jungfernfahrt, dann nämlich nimmt auch der Scheeßeler Bürgerbus seinen Betrieb wieder auf. „Zunächst nur am Montag, Mittwoch und Freitag, dafür aber auf beiden Linien“, erklärte Walter Jungfer vom Bürgerbusverein Scheeßel. Jungfer begrüßt zu Beginn der Übergabe neben der Bürgermeisterin auch Vertreter der Sponsoren sowie Georg Bachmann von Fibe-Bus aus Pilsting-Ganacker, der extra zu diesem Termin aus dem fernen Bayern angereist ist. Fibe-Bus hat den T6 dergestalt umgebaut, dass jetzt acht Personen plus Fahrer Platz auf der Linie 877 finden. Derzeit ist das Limit von acht Personen noch zu hoch, da coronabedingt nicht mehr als drei Personen zeitgleich den Bus nutzen dürfen. Die Innenverglasung des Busses übernahm die Firma Willbrock aus Scheeßel.

Bevor der Bus aber übergeben werden konnte, hatte es noch einen kleinen Unfall gegeben, dessen Schäden zum Glück schnell repariert worden waren. „Nur ein bisschen Glas und Blech, nichts Großes“, meinte Jungfer. Zudem sei das in der Zeit passiert, als der Bürgerbus aufgrund der Pandemie nicht habe fahren können, somit sei es etwas Glück im Unglück gewesen. Die Neuanschaffung sei dringend notwendig geworden, die Halbwertzeit des alten Busses war längst überschritten. „Der hatte 400.000 Kilometer in den sieben Jahren seines Dienstes abgeleistet. Da sind wir sehr froh, dass wir den sogar noch haben weiter vermitteln können.“ Wer den Bus noch einmal auf seine alten Tage besuchen möchte, muss sich auf eine 180 Kilometer lange Reise ins Weserbergland aufmachen, genauer gesagt in die Samtgemeinde Bodenwerder-Polle.

Bergmann übergab dem Verein anstelle eines Schlüssels ein Schlüsselbord, „an dem dann bald hoffentlich auch mehr als nur zwei Fahrzeugschlüssel aufbewahrt werden.“ Er bedankte sich für das Vertrauen in sein Unternehmen und wird dem Verein für Nachfragen auch weiterhin zur Verfügung stehen.

Jungfer bedankte sich bei Bergmann für das Präsent und die gute Zusammenarbeit und vergaß auch nicht denen zu danken, die den Kauf erst möglich gemacht hatten. Die Summe von 105.580 Euro konnte der Verein nicht aus eigener Tasche finanzieren, sodass die Neuanschaffung eine Koproduktion von der Landesverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LVGN), dem Landkreis Rotenburg, der Gemeinde Scheeßel und diversen Sponsoren aus der Gemeinde geworden ist.

Den Hauptteil der Kosten trägt dabei die LVGN, die Sponsoren aus der Gemeinde Scheeßel sind die Anwaltskanzlei Dudek, die Meyerhof-Apotheke, die Sonnen-Apotheke, die Beeke-Apotheke, der Gewerbeverein Scheeßel, Hartmut Berger, Gärtner von Eden, die VGH Niederlassungen Klee, Witt und Matthies, FKP Skorpio, das Autohaus Holst, die Firma Heidesand sowie die Werbeagentur klar.

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