Behörde lehnt Antrag ab

Weiterhin 70 erlaubt

Der Landkreis Rotenburg hat noch einmal schriftlich seine Ablehnung an die Gemeinde Scheeßel geschickt.
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Scheeßel (acb). Nun liegt es der Gemeinde Scheeßel schriftlich vor: Der Landkreis Rotenburg hat den Antrag auf die Einrichtung einer Begrenzung der Geschwindigkeit auf 50 Stundenkilometer auf der Landesstraße 130 zwischen dem Kreisverkehr an der Harburger Straße/B75 bis hin zur Wümmebrücke abgelehnt. „Diese Entscheidung nimmt die Gruppe SPD/UGS zur Kenntnis, wenn auch mit Bedauern“, kommentiert Gruppensprecher Wolfgang Kirschstein in einer Pressemeldung die Antwort des Landkreises.

Der Antrag der Gruppe SPD/UGS ging im Februar zunächst an die Verwaltung, die diesbezüglich einen Antrag an den Landkreis stellen möge. Dieser sollte im Zuge des geplanten Ausbaus der Kreuzung am Fuhrenkamp einen zusätzlichen Beitrag zur Verbesserung der Verkehrssicherheit leisten. „Unsere Intention war es auch, in dieser für uns wichtigen Sache, für die Gemeinde einen schriftlichen Bescheid vorliegen zu haben“, erklärt Kirschstein weiter.

Die Stellungnahme des Landkreises ließ nicht lange auf sich warten – und sie lehnt das Anliegen ab. Zur Begründung heißt es darin unter anderem: „Bei der Landesstraße 130 zwischen Wümmebrücke und Kreisverkehrsplatz in der Gemarkung Scheeßel handelt es sich um eine gut ausgebaute, übersichtliche Landesstraße ohne Bebauung. Aus diesem Grunde können sich die Verkehrsteilnehmer in Eigenverantwortlichkeit auf die jeweilige Verkehrssituation einstellen.“ Daher erachtet die Verkehrsbehörde eine Herabsetzung der Höchstgeschwindigkeit dort als nicht erforderlich. Ebenso sehe es die Polizeiinspektion Rotenburg. Das Unfallgeschehen sei im Vergleich zu anderen Straßen mit ähnlicher Verkehrsbelastung eher gering – auch als Bedarfsumleitung der Autobahn. Für Fußgänger sei eine sichere Überquerung der Fahrbahn durch eine Lichtsignalanlage gewährleistet. „Die vorhandenen Sicherheiten bleiben auch nach dem geplanten Ausbau bestehen, so dass die zulässige Höchstgeschwindigkeit nicht weiter reduziert werden muss“, heißt es weiter von Seiten des Landkreises.

„Aus dem Kontext ist nun ersichtlich, dass die Verantwortlichen den Verlauf der L130 weiterhin ganz klar als nicht innerörtlich einstufen und auch nicht beabsichtigen, diese Einstufung zu verändern“, teilt Kirschstein mit.

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Jens Loës Jens Loës
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