Vergabe des Rotenburger Wirtschaftspreises am 11. September - Von Dennis Bartz

Unternehmen mit Strahlkraft

Heiko Kehrstephan (von links), Volker Eichler, Heiko Westermann, Marion Bassen und Bernadette Nadermann laden zur Verleihung des Rotenburger Wirtschaftspreises am 11. September ein.
 © Foto: Dennis Bartz

Rotenburg. „And the winner is ...“ Na wer? Das bleibt vorerst ein gut gehütetes Geheimnis. Da konnten die Journalisten im wöchentlichen Pressegespräch bei Bürgermeister Andreas Weber am Donnerstagvormittag so viel nachbohren wie sie wollten, kein Jurymitglied war zu entlocken, welches Unternehmen am Dienstag, 11. September, um 19 Uhr im Ratssaal des Rathauses mit dem sechsten Rotenburger Wirtschaftspreis ausgezeichnet wird.

Was muss ein Unternehmen mitbringen, um ein würdiger Preisträger zu sein? „Die Wirtschaftskraft sollte von Rotenburg ausstrahlen“, fasste es Marion Bassen zusammen. Sie ist als Vorsitzende des Wirtschaftsförderungsausschusses genauso Mitglied der Jury wie ihr Stellvertreter Frank Westermann, Stefan Kalt und Volker Eichler von der Sparkasse Rotenburg-Osterholz sowie Heiko Kehrstephan und René Große vom Rotenburger Wirtschaftsforum. „Weitere Kriterien für die Wahl des Preisträgers sind beispielsweise der Umsatz, Ausbildung, Innovation und die perfekte Balance zwischen Arbeit und Familie“, ergänzt Kehrstephan.

Insgesamt 20 Vorschläge hatte die Jury erhalten. „Das sind doppelt so viele wie beim letzten Mal“, freut sich die erste Stadträtin Bernadette Nadermann. Fünf potenzielle Preisträger kamen in die engere Auswahl und standen je einem Jurymitglied im Interview Rede und Antwort. Bis der achtseitige Fragenkatalog ausgefüllt und der Betrieb besichtigt war, vergingen oft mehr als zwei Stunden. „Man kommt dabei schön ins Klönen“, so Eichler.

„Für die Unternehmen war es bereits eine Auszeichnung, in die engere Wahl gekommen zu sein“, so Bassen, die klarstellt: „Alle vorgeschlagenen Unternehmen hatten das Zeug zum Preisträger.“

Die letzte Jurysitzung, bei der sich die Mitglieder auf einen Sieger einigen mussten, dauerte deshalb besonders lang. Denn jeder Juror war mit vielen positiven Eindrücken vom Besuch zurückgekehrt und kämpfte für seinen Kandidaten. Wer schlussendlich das Rennen gemacht hat, wird bei einer Feierstunde verkündet.

Der Sieger befindet sich in bester Gesellschaft. Seit 2008 wird der Rotenburger Wirtschaftspreis alle zwei Jahre vergeben. Erster Sieger war die Firma Borco-Höhns. Ihr folgten Kohlmeyer Fassadenbau (2010), PDS Programm und Datenservice (2012), Oetjen Logistik (2014) und vor zwei Jahren die Grewe Holding. Der Sieger erhält einen Wanderpokal sowie ein Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro, das er an eine gemeinnützige Einrichtung seiner Wahl spendet.

Den Sonderpreis kann die Jury an Unternehmen oder Personen vergeben, die unternehmerische Herausforderungen auf eine ungewöhnliche Weise bewältigt haben. Ob diese Kriterien erfüllt sind, entscheidet die Jury. Bislang gibt es zwei Preisträger: in 2014 die Cafesito-Bar für ihr inklusives Projekt, 2016 ging der Sonderpreis an die Firma Marreck. „Wir vergeben wieder einen Sonderpreis“, verrät Kehrstephan.

• Den Rotenburger Wirtschaftspreises, ausgelobt von der Stadt Rotenburg, dem Rotenburger Wirtschaftsforum (RWF) und der Sparkasse Rotenburg-Osterholz .„Nur der Gewinner und der Sieger des ausgelobten Sonderpreises werden veröffentlicht“, so Kehrstephan.

Autor

Dennis Bartz Dennis Bartz
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 dennis.bartz@rotenburger-rundschau.de

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