Treffen der Rotenburger Landfrauen mit Ukrainerinnen

Tränen am Schafstall

Beim Nachmittag der Rotenburger Landfrauen ging es auch musikalisch zu.
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Rotenburg – Zu einem Nachmittag für „Körper, Geist, Seele und die Ukraine“ luden jüngst die Rotenburger Landfrauen ihre Vereinsmitgliederinnen aus den umliegenden Dörfern Borchel, Unterstedt, Bothel und Wasserdörfer ein. Das idyllische Außengelände des Schafstalls vom Nordpfad „Dört Moor“ bot das Ambiente und Platz für mehr als 40 interessierte Frauen, die größtenteils mit dem Rad eintrafen.

Zwei aus der Ostukraine geflüchtete Frauen mit Kindern erzählten ihre bewegende Geschichte und von der Sorge, um die daheimgebliebenen Partner, Eltern und Großeltern und ihre teils zerstörte Heimatstadt Harkiv. Sie bedankten sich für die Gastfreundschaft in Deutschland. „Es flossen Tränen bei den Erzählenden und bei den Zuhörerinnen“, heißt es in einer Pressemeldung der Landfrauen.

Anke Feierabend aus Schneverdingen berichtete im Anschluss von der nach ihr benannten und wissenschaftlich anerkannten Methode (AFM), demenziell Erkrankte musikalisch soweit zu schulen, dass sie wieder in die Lage kommen, ein Instrument ausdauernd spielen zu können mit positiven Auswirkungen auf die ganze Gesundheit, wovon auch die belasteten Familienmitglieder profitieren würden.

Musikalische Klänge von Feierabend auf der Geige und von ihrer Tochter Jagna mit der Gitarre begleitet, rundeten diesen Nachmittag ab, der nach mehr als zwei Stunden endete. Das Fazit der Veranstalterinnen fällt positiv aus: „Die Teilnehmerinnen waren berührt, nachdenklich und dankbar für die Gemeinschaft.“ Die Spenden der Landfrauen von diesem Tage sollen auch an eine Organisation weitergeleitet werden, die bäuerliche Betriebe in der Ukraine in ihrer prekären Situation unterstützt. bb

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