Transall-Maschine wird Ausstellungsstück auf dem Flugplatz

„Attraktion für die Stadt“

Dieses Mal bleibt sie: Die C-160 Transall landet am 24. August auf dem Rotenburger Flugplatz. Foto: Dietmar Plath
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Hohn/Rotenburg. Noch steht die ausgemusterte C-160 Transall der Luftwaffe im Hangar des Lufttransportgeschwaders 63 in Hohn, Schleswig-Holstein. Doch schon bald hebt das Transportflugzeug ein letztes Mal ab – sein Ziel: der Flugplatz in Rotenburg.

Dort soll die Maschine bei gutem Wetter am 24. August landen und als Ausstellungsstück dauerhaft bleiben. „Wir werden in Absprache mit der Luftfahrtbehörde einen prominenten Platz für die Transall finden. Das Flugzeug wird eine Attraktion in Rotenburg. Mit seiner Spannweite von 40 Metern sowie einer Länge von 32 Metern ist es wirklich beeindruckend“, betont Flugplatz-Chef Achim Figgen.

Für 50 000 Euro hat die Flugplatz Rotenburg GmbH die Maschine gekauft. „Wir haben zum Glück private Sponsoren gefunden, die die kompletten Kosten für uns übernommen haben“, bedankt sich Figgen.

Dass es ihm gelungen ist, die Transall-Maschine zu erwerben, verdankt er Luftfahrtfotograf Dietmar Plath, den er gut kennt: „Er hat den Kontakt hergestellt. Im März habe ich den Antrag bei der Verwertungsgesellschaft für besatzungseigene Güter, kurz: Vebeg, mit Sitz in Frankfurt gestellt. Ich freue mich riesig über die Zusage.“

Die Transall sei nicht nur ein Teil Deutscher Luftfahrtgeschichte, sie spiele auch in der Rotenburger Historie eine große Rolle. Denn der Flugplatz Rotenburg war lange Heimat der Heeresfliegerstaffeln 3 und 11. „In dieser Zeit war die Transall regelmäßig hier zu Gast und viele Besucher des Flugplatzes fragen noch heute, ob das Transportflugzeug immer noch hier landet. Nachdem die Bundeswehr den Flugplatz aufgegeben hatte, war die Transall tatsächlich mehrfach vor Ort – beispielsweise im Rahmen von Luftfahrtmessen“, berichtet Figgen.

Um an diese Tradition zu erinnern, aber auch, um die Verbundenheit der Stadt Rotenburg und ihres Flugplatzes mit der benachbarten Von-Düring-Kaserne und den Fallschirmspringern aus Seedorf zu verdeutlichen, hatte er sich darum bemüht, die Transall auf dem Flugplatzgelände auszustellen.

Bis das Flugzeug zum ersten Mal von der Öffentlichkeit besichtigt werden kann, werden nach der Landung einige Wochen vergehen: „Die Transall wird zunächst fluguntauglich gemacht, außerdem wird die Bundeswehr militärische Geräte ausbauen“, so Figgen.

Sobald wie möglich sollen dann aber Besucher die Möglichkeit bekommen, gegen eine kleine Gebühr den Innenraum des Flugzeugs zu besichtigen. „Mit den Einnahmen wollen wir die laufenden Kosten decken. Zusätzlich informieren Schautafeln über die spannende Geschichte der C-160 Transall“, kündigt Achim Figgen an.

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