Thema: Pläne der Rotenburger Werke

Öffentliche Auslegung

(ww). Die Mitglieder des Ausschusses für Planung und Hochbau in Rotenburg haben sich für die öffentliche Auslegung der Planentwürfe ausgesprochen, die sich mit der 20. Änderung des IV. Flächennutzungsplanes, Teil A, Kernstadt (Glummweg-Südwest), und dem vorhabenbezogenen Bebauungsplan Nummer 16 - Glummweg/westlich Am Ahbeek - beschäftigen.

Hintergrund ist ein Bauvorhaben der Rotenburger Werke für Menschen mit Assistenzbedarf, das an genanntem Standort realisiert werden soll. Die Pläne wurden der Politik im vergangenen Jahr bereits vorgestellt. Eine Bürgeranhörung zum Thema, so berichtete Stadtplaner Werner Scholz, sei einvernehmlich verlaufen. Auch die Stellungnahmen der Behörden und sonstiger Träger öffentlicher Belange sprächen nicht gegen die Realisierung. Architekt Thomas Maaß war in der Sitzung zu Gast und beantwortete Fragen der Politiker, beispielsweise zur Lärmschutzwand (Richtung Rathsmann/Röhrs sowie zur Versickerung des Regenwassers auf dem Gelände). Dabei stellte er klar, dass zudem zehn Alternativstandorte geprüft worden seien, die jedoch alle nicht in Frage kämen. Insbesondere die Abstandsregelung sei dafür verantwortlich. Durch die Nähe zu bestehenden Pflegeheimeinrichtungen, zum Kalandshof sowie zum Kerngelände an der Lindenstraße kämen viele Flächen für die geplante Neubebauung nicht in Frage, da sie dem Grundsatzgedanken der Konversion und somit den Zielvorgaben und Programmen der „Aktion Mensch“ und der Forderung nach dem Abbau großer, komplexartiger Heimkonzepte widersprächen. Die Menschen, die in dem Neubau leben sollen, sind zurzeit in einem Gebäude beheimatet, das abbruchreif sei, erklärte Stadtplaner Werner Scholz. Daher gebe es einen gewissen Zeitdruck und es sei wichtig, das Planverfahren zügig voranzubringen. Die Planauslegung wurde einstimmig empfohlen.

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