Spatenstich zum Neubau der Pflegeeinrichtung für 80 Menschen

Mit vereinten Kräften

Strahlendes Wetter, engagierte Projektbegleiter: Der erste Spatenstich zum Neubau ist erledigt.
 © Foto: Judith Tausendfreund

Rotenburg (jt). Die Brockeler Straße ist bislang ein reines Wohngebiet – das wird sich aber ändern: Schon Ende 2022 wird die neue Fachpflegeeinrichtung der Rotenburger Werke die Siedlung vergrößern und mit neuem Leben füllen. „Das Datum werden wir halten können, wenn das Wetter mitspielt und wir von Seiten der Industrie keine Lieferprobleme haben“, versprach Architekt Edgar Rathjen.

80 Wohnplätze und eine passende Tagesförderstätte entstehen dort, das ganze Projekt sei ein Erfolgsmodell. Dies erklärte Jutta Wendland-Park, Geschäftsführerin der Rotenburger Werke, nachdem sie sagte: „Heute ist ein ganz besonderer Tag.“ Für 80 Menschen mit einem erheblichen Pflegebedarf werde dort ein neues Zuhause entstehen. Das Grundstück ist etwa 30.000 Quadratmeter groß.

Rathjen hat das dazugehörige Konzept entwickelt, dieses soll sich harmonisch in die Nachbarschaft einfügen. „Wir wollen zu einem späteren Zeitpunkt, wenn die Pandemie uns dies erlaubt, hier mit den Nachbarn und mit ganz vielen Menschen zusammen feiern“, betonte Wendland-Park in Anbetracht des bewusst klein gehaltenen Kreis an Gästen.

Darunter war auch Landrat Hermann Luttmann (CDU): „Wir alle erleben momentan eine schwierige Zeit und hoffen, dass wir uns schon bald unter anderen Vorzeichen treffen können.“ Auch Bürgermeister Andreas Weber (SPD) war gekommen, um zu gratulieren. Er überreichte Wendland-Park eine Bibel anlässlich des Baubeginns und betonte unter anderem, dass die Dezentralisierung der Werke ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung Inklusion sei.

Das Gebäude, welches nun entstehen wird, ist ebenerdig geplant. Das Häuserensemble wird sieben einzelne Gebäudeteile beinhalten. Zwischen den Gebäudeteilen soll ein Marktplatz entstehen, wo Feiern und Veranstaltungen durchgeführt werden können. Auf dem Gelände selbst werden parkähnliche Grünflächen erhalten bleiben, die durch die Gärtnerei der Rotenburger Werke gestaltet werden.

Der Neubau soll hohen Anforderungen an nachhaltige Bebauung entsprechen und mit der Nutzung von regenerativen Energien betrieben werden. Fossilen Brennstoffe sollen nicht verbraucht werden, eine umfangreiche Fotovoltaikanlage und eine Wärmepumpen-Heizung sind stattdessen vorgesehen. Die Rotenburger Werke investieren insgesamt 17 Millionen Euro, um das Projekt zu realisieren. Der Neubau ist auch deshalb geplant, weil die bisherige Fachpflegeeinrichtung der Werke, die 2005 am Kalandshof eröffnet wurde, dem Bedarf an Wohnplätzen nicht mehr gerecht wird.

Zum Spatenstich gekommen waren neben einigen weiteren aktiven Beteiligten André Veenstra, Leiter der Abteilung für pflegebedürftige und ältere Menschen mit Behinderung, und Anke Duschat, Geschäftsfeldleitung der Tagesförderstätten und Projektleiterin des Neubaus. Auch Gesine Lademann, Vertreterin der Bewohner nahm stellvertretend an der kleinen Feier teil.

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