Rotenburger Umweltschutzpreis geht in 13. Runde

Sonderpreis für Insektenfreundlichkeit

Mit einer Umweltschutzpreis-Sonderrubrik namens "Insektenfreundliche Gärten" wird der Gedanke der Aktion "Rotenburg summt" aufgegriffen
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Rotenburg (cd). Vor 25 Jahren ging sie in die erste Runde, nun laufen die Vorbereitungen für die 13. Ausgabe auf Hochtouren: Gemeint ist die Vergabe des Rotenburger Umweltschutzpreises.Sinn und Zweck des Wettbewerbs ist es laut aktuellem Flyer, möglichst „viele Vorschläge und Ideen zu sammeln, um erfolgreiche und vielversprechende Umweltschutzmaßnahmen einer breiten Öffentlichkeit bekanntzumachen, sodass alle davon profitieren können“. Alle Einsendungen sollen dem dringend notwendigen Umwelt- und Naturschutz zugute kommen.

Weiter heißt es seitens des Umweltschutzbüros: „Gefragt sind nicht nur raffinierte Technologien beispielsweise zum schonenden Umgang mit Ressourcen, wie Energie und Wasser. Auch die Ideen und die Entfaltung von Aktivitäten zum umwelt- und energiebewussten Handeln im Alltag spielen bei der Umweltpreisvergabe eine bedeutende Rolle.“Teilnehmen können sowohl Einzelbewerber als auch Gruppen, Vereine oder Institutionen wie Kindergärten und Schulen. „Wir freuen uns über vielseitige Anwerber auf den Preis“, so Andreas Weber, Bürgermeister von Rotenburg und einer der Umwelt-Juroren. Neben ihm werden Rats- und Verwaltungsmitglieder Rotenburgs sowie Vertreter des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) die Entscheidung über die Platzierungen vornehmen.Für die Organisation zeichnet Andrea Rieß vom Umweltschutzbüro der Kreisstadt verantwortlich. „Seit ich 1990 bei der Stadt angefangen habe zu arbeiten, widme ich mich dem Thema“, erzählt Rieß. Und jedes Mal ist sie auf’s Neue mit viel Elan und frischen Ideen bei der Sache. Was in diesem Jahr besonders sei: „Wir stellen nebenbei auch einen Sonderpreis in Aussicht.“ Dieser steht unter dem Thema „Insektenfreundliche Gärten“. „Das passt auch super zur Aktion ‚Rotenburg summt’, der sich der Arbeitskreis Bienen verschrieben hat“, so Weber.Abgabeschluss ist dabei erst am Montag, 1. Juni, während Vorschläge für den normalen Wettstreit um den Umweltschutzpreis am Donnerstag, 30. April, vorliegen müssen. „Wir wollen der Natur die nötige Zeit zum Entfalten geben“, erklärt Rieß. Ab Mai werde die Umwelt-Jury ausrücken und unterbreitete Vorschläge für den Umweltschutzpreis besichtigen, ab Juni folgen dann Besuche der eingereichten Gärten.„Übrigens: Unter all jenen, die jemanden für den Wettbewerb bei uns vorschlagen, verlosen wir einen Essensgutschein. Oft kommt es vor, dass Menschen zu bescheiden sind und sich nicht von selbst bei uns melden. Wenn sie dann dennoch in unserem Fundus landen, können ihre Bemühungen für die Umwelt prämiert werden“, so Rieß.Für die Preisvergabe stehen 2.500 Euro zur Verfügung, die je nach Qualität und Quantität der Einsendungen vergeben werden. „Wir haben auf jeden Fall gern den Grund dafür, das alles komplett auf den Kopf zu hauen“, verkündet der Rotenburger Bürgermeister.„Was auch neu ist in diesem Jahr: Wir werden parallel eine Ausstellung zum Umweltschutzpreis laufen lassen, beispielsweise mit Fotos von alten Umweltprojekten“, so Rieß.Flyer zum Umweltschutzpreis sind im Rathaus zu finden. Bei Fragen und für weitere Informationen können sich Interessierte an das Umweltschutzbüro wenden unter Telefon 04261/71104 und unter andrea.riess@rotenburg-wuemme.de.

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