Rotenburger starten Auslandseinsatz im Irak

Mit Schild im Gepäck

Christian Freuding, Brigadekommandeur der Panzerlehrbrigade 9 in Munster, war gemeinsam mit Rotenburgs Kasernenkommandant Maik Münzner sowie Hauptmann Janis Weisheit und Major Christian Ulrich sowie Oberfeldwebel Ingo Mattick vom Bundeswehrdienstleitungszentrum Rotenburg zu Gast bei Bürgermeister Andreas Weber.
 ©Foto: Klaus Müller

Rotenburg (mü). Viel Lob gab es beim Pressegespräch am Donnerstagvormittag von Bürgermeister Andreas Weber für die beiden Rotenburger, die zu einem Auslandseinsatz in den Irak starten: Hauptmann Janis Weisheit und Major Christian Ulrich werden die ersten von 80 Soldaten der Rotenburger Einheit sein, die ab Juli für ein halbes Jahr Dienst an drei Standorten im Irak absolvieren und dort die irakischen Soldaten ausbilden werden.

Brigadekommandeur der Panzerlehrbrigade 9 in Munster, Christian Freuding, betonte, der Dienst werde vornehmlich in den Standortkasernen auf den weiträumigen Anlagen im Land stattfinden. Corona spielt auch dort eine Rolle. Die beiden Rotenburger müssen deshalb zunächst für zwei Wochen in Quarantäne.

Weisheit und Ulrich sind wie ihre Kameraden seit Monaten intensiv auf den Einsatz vorbereitet worden, betonte Bataillonskommandeur Maik Münzner, der diesen Einsatz leitet. Er hob die Verbundenheit zu Rotenburg hervor: „Wir fühlen uns dort sehr wohl.“ 950 Soldaten gehören der Einheit an, deren Kaserne am Montag nach Johann Christian von Düring benannt wird.

Bürgermeister Weber erinnerte an die Vereidigung von Soldaten auf dem Pferdemarkt, die eine „herausragende Veranstaltung“ für die Stadt gewesen sei. „Wir werden den Auslandseinsatz der Soldaten begleiten“, betonte Weber und überreichte ein Ortsschild, das die Soldaten in den Irak mitnehmen werden. „Hoffentlich bringt es Sie auch sicher wieder nach Hause. Dann dürfen Sie es selbstverständlich in der Kaserne behalten“, versprach der Bürgermeister.

Die Rotenburger Soldaten werden in den Städten Erbil, Tadschi und Bagdad eng mit den Soldaten dort zusammenarbeiten. „Dies ist für uns ein Lehrauftrag“, stellte Münzner klar. Die Soldaten sind demnach nicht in aktive Truppenbewegungen involviert.

Die beiden Soldaten machten deutlich, dass der Einsatz ein besonderer Einschnitt in die Familien sei und erklärten: „Wir haben einen gesunden Respekt davor.“ „Es ist Aufgabe der Bundeswehr, internationale Projekte zu unterstützen“, stellte Freuding abschließend klar.

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