Rolf Ludwig ist Ehrenbürger der Stadt Rotenburg - Von Andreas Schultz

„Mehr und erfolgreicher geht nicht“

Nach der Urkundenübergabe: Rolf Ludwig legt großen Wert darauf, auch Frau Gabi und seinen Kindern für ihre Geduld und Unterstützung zu danken.
 ©Andreas Schultz

Rotenburg. Für Rolf Ludwig ist es ein Abend der Superlative. Die Laudatio, die Rotenburgs Bürgermeister Andreas Weber ihm zu Ehren hält, ist lang. Kein Wunder: Schließlich gibt es viel zu erzählen aus dem Leben des neuen Ehrenbürgers der Stadt.

„Mehr und erfolgreicher geht einfach nicht in einem Menschenleben“, sagt Weber vor geladenen Gästen. Freunde, Wegbegleiter und Unterstützer haben sich im Rotenburger Heimathaus eingefunden, um bei der Verleihung des Titels dabei zu sein. An einer Handvoll runder Tische sitzen sie, um mit dem Geehrten bei Wein und Essen zu feiern.

Vor dem Crescendo in der Rede des Bürgermeisters hören sie viel über die Höhepunkte aus dem Leben des 79-Jährigen und von seinen Verdiensten gegenüber der Stadt und ihren Bewohnern. Wie der spätere ARS-Vorsitzende bereits mit 18 Jahren Jugendwart im TuS Rotenburg war und seither konsequent seiner „Leidenschaft gefolgt für den Rotenburger Sport da zu sein“, wie Andreas Weber es ausdrückt. Als Vorsitzender im TuS, als Mitorganisator der Sportlerehrung seit 1985, als Mitgründer des RSV und der Arbeitsgemeinschaft Rotenburger Sportvereine und vieles mehr. „Rolf hat sich aber auch in viele für Rotenburg wichtige strategische Entscheidungen eingemischt“, fasst der Bürgermeister zusammen. Der Erhalt und die Weiterentwicklung des historischen Heimathauses zum Beispiel, die Ansiedlung des ersten Einkaufszentrums in der Stadt, die Rettung des Rotenburger Flugplatzes, seine Tätigkeit in Stiftungen – die Liste ließe sich lange fortführen. Auch Weber vermutet: „Viele Aktivitäten habe ich bestimmt noch nicht erwähnt, lieber Rolf. Sieh es mir bitte nach.“

Die Ehrenbürgerschaft ist nicht die erste Auszeichnung, die Ludwig in Rotenburg erhält, wenngleich die höchste. Der Ehrenteller und die Ehrenmedaille der Stadt hat er bereits, außerdem kann er seit 2004 das Bundesverdienstkreuz am Revers tragen. Der Orden glänzt nun im Lichte der Saalbeleuchtung, als er die neueste Urkunde entgegennimmt.

Dank richtet der Geehrte an die Stadt, aber auch an seine Familie: Sie habe über die Jahre viel mitgemacht. Es sei nämlich nicht einfach, Beruf, Sport und Familie unter einen Hut zu bekommen. Aber: „Wenn man Ausdauer und Spaß hat, kann man das meistern!“ Seine Ausdauer habe er gerne für die Stadt, seine Heimat, eingesetzt. „In Rotenburg kann man immer etwas verbessern. Aber: Nur gemeinsam sind wir stark, nur gemeinsam bleiben wir stark“, schließt er seine Rede.

Autor

Andreas Schultz Andreas Schultz
 04261 / 72 -434
 andreas.schultz@rotenburger-rundschau.de

28.02.2021

Landpark Lauenbrück

12.02.2021

Winterlandschaft in Rotenburg

22.12.2020

Weihnachtsbilder

29.10.2020

Herbstfotos der Leser