Projektideen für die Innenstadt

Dreimal was fürs Auge

Das gute Aussehen der Innenstadt ist kein Thema für die lange Bank: Mehrere Projekte gehen an den Stadt, unter anderem eines zur Aufwertung der Sitzgelegenheiten.
 ©Foto: Andreas Schultz

Rotenburg (as). Rotenburg soll schöner werden. Was der Stadt, Bürgermeister Andreas Weber und Gewerbetreibenden vorschwebt, ist aber nicht gleich die Teilnahme an einem entsprechenden Wettbewerb. Schönheit liegt im Auge des Betrachters – in diesem Fall des Betrachters der Innenstadt. Und dort setzen die Projektideen an.

Da geht es schon im Kleinen los: Dem einen oder anderen Spaziergänger werden die rot-weißen-Flatterbänder an und auf den Sitzbänken in der Fußgängerzone aufgefallen sein: Sie sollten verhindern, dass Sitzende – gewollt oder versehentlich – mit den Abstandsregeln brechen. „Die Bänder sind jetzt Weg, aber auf Abstände wird trotzdem geachtet“, sagt Weber. Die dazu passende Idee kommt aus der IG City Marketing: Liebevoll gestaltete Pappfiguren sollen Teile der Sitzmöbel „besetzen“ und so für entsprechenden Abstand der anderen Sitzenden sorgen. Und wie sehen die genau aus? „Da wird es sicher die eine oder andere Überraschung geben“, verspricht Weber.

Ebenfalls für optische Reize soll das Motto „Rotenburgs Innenstadt blüht auf“ sorgen: In Goethestraße und Großer Straße sollen alsbald überdimensionierte Blumentöpfe stehen und für bunte Blickfänger sorgen. „Der Bauhof und unsere Tischler sind bereits aktiv geworden“, sagt Weber. Die gezimmerten und bepflanzten Pötte finanziert die Stadt aus übriggeblienen Haushaltsmitteln. Ihre Aufstellung geht mit der Bitte an die Geschäfte einher, sie mögen die Pflanzen auch mal gießen, wenn es mal besonders trocken ist. Ebenfalls in Richtung des optischen Sinns zielt das, was die Bildnerischen Werkstatt der Rotenburger Werke plant: Sie möchte derzeit leerstehende Schaufenster in der Stadt gestalten und so verschönern. „Die Bildnerische Werkstatt hat jetzt keine Möglichkeit einer großen Eröffnungsveranstaltung. Die Idee ist also, die Kunst zum Menschen zu bringen, wenn der Mensch nicht zur Kunst kommen kann“, so Weber. Einige Schaufenster in der Innenstadt hat Weber dafür bereits im Auge. Allerdings freuen sich die Künstler über jede Fläche, die sich ihnen hinter Glas bietet. Wer entsprechende Schaufenster hat, kann sich bei der Stadt Rotenburg, bei der Ersten Stadträtin Bernadette Nadermann oder beim Bürgermeister melden.

Autor

Andreas Schultz Andreas Schultz
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