Neue barrierefreie Bushaltestellen an den BBS Rotenburg

Näher am Haupteingang

Die alten Bushaltestellen sind nicht barrierefrei und einige Meter vom Haupteingang entfernt. Insgesamt etwa zwei Millionen Euro investiert der Landkreis an dieser Stelle.
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Rotenburg (r/db). In diesen Tagen beginnt der Landkreis Rotenburg mit den Bauarbeiten der neuen Bushaltestellen für die Berufsbildenden Schulen an der Verdener Straße in Rotenburg. Neben den Haltestellen wird auch der komplette Eingangsbereich vor der Schule neu gestaltet.

„Die vorhandenen drei Bushaltestellen am Rande des großen Parkplatzes sind nicht barrierefrei. Zudem ist die derzeitige Verkehrssituation nicht ganz ungefährlich, da die ankommenden Busschülerinnen und -schüler die Hauptzufahrt kreuzen müssen, um ins Schulgebäude zu kommen“, teilt der Landkreis in einer Pressemeldung mit. Eine barrierefreie Haltestelle nimmt demnach mehr Platz in Anspruch, deshalb sei ein reiner Umbau an jetziger Stelle nicht möglich. Der Landkreis entschied sich nach Abwägung verschiedener Varianten für die Verlegung der Haltestellen direkt vor den Haupteingang der Schule.

Neben dem Neubau der Haltestellen erfolgt auch eine komplette Neugestaltung des Eingangsbereichs vor der Schule. Fußgänger und Radfahrer können künftig über einen neuen Weg von der Verdener Straße aus den Haupteingang erreichen. Außerdem werden neue Fahrradstellplätze angelegt, die teilweise überdacht sind. Im Bereich der alten Bushaltestellen entstehen weitere Parkplätze. Die jetzt dort vorhandene Buszufahrt von der Bundesstraße aus wird geschlossen.

Im ersten Bauabschnitt fällt der Landkreis seit Anfang des Monats 38 Bäume. Im Vorfeld wurde dafür ein artenschutzrechtliches Gutachten sowie ein landespflegerischer Fachbeitrag erstellt. Nach diesen Vorgaben werden im Herbst 2021 106 heimische Baumneupflanzungen auf acht Ausgleichsflächen ausgeführt. Dazu gehört auch die Anlage einer Streuobstwiese hinter der Sporthalle der Pestalozzischule Rotenburg. Ende Januar wird mit den Entwässerungs- und Pflasterarbeiten gestartet, der gesamte Neubau samt Neugestaltung des Eingangsbereichs soll Anfang 2022 abgeschlossen sein.

Um den aktuellen Bestimmungen des Wasserrechts zu entsprechen, werden Versickerungsmulden sowie unterirdische Rückhaltesysteme verbaut. Zudem wird das Niederschlagswasser des Parkplatzes und der Zufahrt vorgereinigt und gedrosselt, bevor es in den Ahlbeek eingeleitet wird. Für den Umbau hat der Landkreis Fördermittelanträge bei der Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG) und dem Zweckverband Verkehrsverbund Bremen/Niedersachsen (ZVBN) beantragt, insgesamt liegen die Kosten bei zwei Millionen Euro.

Autor

Dennis Bartz Dennis Bartz
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