Mit der Geige um die Welt - Von Ann-Christin Beims

Nach dem Sturm

Als junge Frau hat Ildiko Urban-Schmidt ihre Heimat verlassen und ist nach Ostdeutschland gegangen.
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Lauenbrück. Kaum, dass ihre Finger das Griffbrett der Geige umschließen, erscheint ein Lächeln auf ihrem Gesicht, während ihr Blick sanft auf dem Instrument ruht. Ildiko Urban-Schmidt, die derzeitige Schützenkönigin aus Lauenbrück, verschwindet ein wenig in ihrer eigenen Welt, sobald sie mit dem Bogen über die Sehnen streicht – auch wenn die 70-Jährige weiterhin inmitten vieler Erinnerungsstücke in ihrem Wohnzimmer steht. Dabei ging es in ihrem Leben nicht immer so friedlich zu wie in diesem Moment, sondern oft sehr stürmisch: Aus dem, was sie und ihr Mann Uwe Schmidt aus ihrem über 50-jährigen gemeinsamen Weg zu erzählen haben, lässt sich ein Buch schreiben oder ein Film drehen – mit ausreichend Drama, Intrigen, Spionage und ganz viel Liebe.

Denn von der Ruhe, die sie in ihrer Musik findet, ist 1987 nichts zu spüren: Ildiko Urban-Schmidt wartet in Ungarn mit ihrem jüngsten Sohn im Auto vor der Grenzkontrolle. Sie wollen rüber in den Westen, nach Deutschland. Die offizielle Begründung: ein Campingurlaub. „Wir hatten zwei Autos in Ungarn, eines haben wir unterwegs einfach stehengelassen – wer glaubt denn, dass man mit zwei Autos in den Urlaub fährt?“, meint die Lauenbrückerin mit einem schiefen Lächeln.

Mit dem anderen fahren Mutter und Sohn zum Grenzbeamten vor. Sie schwitzt Blut und Wasser, ist nervös. Im Auto liegen ein paar Auftrittskleider und ihre Geige. „Mama, glauben die, dass wir zum Campen fahren mit den ganzen Glitzersachen?“, fragt ihr Sohn. Ildiko Urban-Schmidt hält vor dem Beamten, sie zittert und betet inständig, dass er das Auto nicht kontrolliert. „Sonst wäre mir nur geblieben, dass ich sage, wir wollen dabei musizieren und das Beste zu hoffen.“ Musik, sie begleitet Ildiko Urban-Schmidt seit ihrer Geburt. Die gebürtige Budapesterin hat die Musikalität im Blut: Ihre Mutter, ebenfalls Geigerin, legt der Vierjährigen ihre erste Geige in die Hände, eine kleine, extra für sie angefertigt. „Ich habe aber ein Band an die Geige gebunden und diese wie ein Spielzeugauto hinter mir hergezogen“, erinnert sie sich mit einem verschmitzten Lächeln. „Meine Mutter hat fast einen Herzinfarkt bekommen, so eine Geige ist ja sehr teuer.“ Als Kind übt sie jeden Tag, Musikdiktat und Solfège, die Tonlehre. Es ist eine strenge Erziehung, die ihr aber ganz normal vorkommt.

Ihre Ausbildung beginnt die junge Frau am Konservatorium in Budapest, 1965 kommt sie durch Interkonzert Budapest nach Ostdeutschland. „In Leipzig und Weimar habe ich meine Meisterkurse gemacht, ich wollte bei einem bestimmten Professor lernen. Und ich hatte ein Engagement am Theater“, erzählt sie. So lernt sie Uwe Schmidt kennen. Er ist ihr Nachbar und benötigt Hilfe bei der Übersetzung eines ungarischen Briefes. „Im Theater lief ,My Fair Lady‘“, wirft Schmidt lächelnd ein. Er erinnert sich daran ganz genau, seine spätere Frau ist für zwei Spielzeiten engagiert. Sie verlieben sich und heiraten am 15. Juli 1967 in Wittenberg, zwei Kinder vervollständigen über die Jahre die kleine Familie. „Aber Pause, das gab es kaum. Meine Frau stand noch im achten Monat auf der Bühne“, merkt Schmidt an und blickt lächelnd auf seine Frau.

Weg, so schnell es geht

Trotz Familie, trotz Engagement – irgendwann wollen sie nur noch raus, wie so viele fort aus der DDR. 1979 soll es mit Freunden auf einem Segelboot Richtung Rumänien, Schwarzes Meer, Ägäis gehen. Über Ungarn ist das möglich. Aber die Umsetzung ist schwierig, überall lauern Verräter und Spione. „Mein bester Freund hat für die Stasi gespitzelt, er musste“, erzählt Schmidt leise. Mindestens drei Personen beobachten die Familie ständig. Also planen Ildiko und Uwe, um unauffällig zu bleiben, den Umzug nach Budapest, zurück in ihre Heimat. Auf diese Weise können sie auch das Boot mitnehmen. Doch die Behörden nehmen ihr Gepäck auseinander, jedes Teil muss geprüft und vermerkt werden, das Boot wird doppelt und dreifach durchsucht – es ist ein kräftezehrendes halbes Jahr.

In Ungarn angekommen, liegt die Flucht vorerst auf Eis: Ihre Freunde dürfen nicht reisen. „Sie wären sogar fast noch im Gefängnis gelandet“, erinnert sich das Paar an die dramatischen Ereignisse. Also muss ein neuer Plan her: Sie schulen ihre Söhne ein und bauen sich in Budapest ein neues Leben auf. „Mein Mann spricht fließend Ungarisch“, erzählt Urban-Schmidt stolz. Für die nächsten sieben Jahre ist Budapest ihre Heimat, die junge Geigerin findet eine Anstellung an einem Musikgymnasium. Sie unterrichtet dort Jungstudenten – hochbegabte Kinder – in kleinen Gruppen. „Die ungarische Musikausbildung ist anders als in Deutschland“, sagt die Musikerin. In ihrer Heimat gibt es für Kinder ab dem dritten oder vierten Lebensjahr eine intensivere musikalische Früherziehung. Nebenbei ist sie erste Violinistin an der Staatsoper.

Ausreiseverbot

Neben ihrer Lehrtätigkeit ist sie auch eine gefragte Solistin. Gemeinsam mit ihrem Kammerorchester erhält sie 1985 eine Einladung an die Mailänder Scala. Sie ist aufgeregt, doch dann verwehren die Behörden ihr die Ausreise. „Weil ich mit einem DDR-Bürger verheiratet war“, sagt sie. Sie ist auch heute noch verärgert über das Prozedere. Obwohl – oder gerade weil – das Paar sich aus allen Parteiangelegenheiten heraushält, gilt es als verdächtig. „Mir wurde gesagt, ich könne von Glück sprechen, dass ich keine allgemeinen Auftrittsverbote bekäme.“

Ein Gutes hat das Ausreiseverbot jedoch – Freunde und Kollegen verfassen einen Protestbrief, sammeln Unterschriften. Zwei Jahre später erhält sie tatsächlich ihr Visum. Mit bitterem Nachgeschmack: Der General, der ihr im Gespräch anvertraute, dass er ihr den Stempel zum erlaubten Grenzübertritt auf die Akte macht, begeht Suizid. „So hieß es offiziell, aber er hat vielen Menschen zur Ausreise verholfen – vermutlich wurde er zu der Tat gezwungen“, erzählen beide bedrückt. „Man kann sich nicht vorstellen, was damals los war, das waren grausame Zeiten“, sagt Schmidt. Als sich 1987 ihr ältester Sohn nach Hamburg absetzt, trifft das Paar eine schwere Entscheidung und wagt einen zweiten Fluchtversuch. Sie packen das Nötigste zusammen und fahren hinterher. Offiziell verkünden sie, dass sie einen Campingurlaub machen. Während Ildiko Urban-Schmidt und ihr jüngster Sohn nervös an der Grenze warten, macht sich Uwe Schmidt auf den Weg in die DDR. „Ich hätte nicht so ausreisen dürfen, mir war nur der Weg von Ost- nach Westberlin möglich.“ Von dort schleust ihn ein Freund mit dem Flugzeug nach Hamburg.

Ankunft im Westen

In Hamburg angekommen, hat die Familie viel Glück: Ildiko Urban-Schmidt bekommt einen Job an der Staatlichen Jugendmusikschule, der größten Musikschule Deutschlands mit damals 15.800 Schülern und 324 Musikpädagogen. Sie wird Stadt- und Fachbereichsleiterin der Streicher, ihr unterstehen zeitweise 1.600 Schüler und 100 Kollegen. „Als ich ankam, sagte mir der Leiter ,Hier muss frischer Wind rein, Hamburg ist mindestens 25 Jahre zurück‘“, erinnert sie sich. Sie beginnt zu lehren, wie sie es aus ihrer Heimat kennt. Mit durchschlagendem Erfolg: Im Laufe des kommenden Vierteljahrhunderts bildet sie viele Talente nach der ungarischen Streicherpädagogik aus. Einige sind heute als Solisten in aller Welt unterwegs und geben ihr Wissen ihrerseits weiter.

An ein Zurück denkt nach ihrer Ankunft im Westen niemand mehr, insbesondere, solange die Mauer noch steht. „Mein ehemaliger Chef war einmal zu Besuch, er sagte, wenn ich schlau sei, würde ich hierbleiben.“ Nur Schmidt hat anfangs Probleme – sein Studium wird in Westdeutschland nicht angerechnet. Später holt ihn aber die BBS in Hamburg als Mathematik- und Physiklehrer ins Kollegium, und er wird verbeamtet. „Das war damals etwas besonderes“, erzählt er. Gemeinsam entdeckt das Paar im Laufe der Jahre auf Konzertreisen die Welt. „China, Südafrika, Nordkap, USA, die Lofoten – wir sind überall gewesen.“

Es ist aber auch eine arbeitsreiche Zeit, die Konzertreisen stellen nicht selten den Urlaub der beiden dar. Urban-Schmidt baut das Jugendkammerorchester auf, engagiert sich bei Unicef, organisiert Konzerte, Lehrerkonferenzen, Fortbildungen – ein Pensum, das seinen Tribut fordert. „Irgendwann konnte ich gesundheitlich nicht mehr, ich musste kürzer treten.“ Das tut ihr sehr gut. „Da sieht man, warum wir 50 Jahre verheiratet sind: Wir haben uns bei der vielen Arbeit nur selten gesehen“, sagt Schmidt und fängt an, breit zu grinsen. Seine Frau lacht ihn an und schüttelt mit dem Kopf. „Ja, ich war nun mal die Geigen-Mutti.“

50 Jahre durch dick und dünn

Seit sie in Rente sind, nutzen die 70-Jährige und ihr Mann die gemeinsame Zeit umso mehr, reisen mit ihrem Wohnmobil durch die Gegend und sind oft im Süden Europas unterwegs. In Lauenbrück sind sie durch Zufall gelandet. Und wie wird eine Geigerin Schützenkönigin? Das geht auf das Konto ihres Mannes: Er ist schon länger im Schützenverein. „Eigentlich wollte ich nie eine Waffe in die Hand nehmen, aber wenn wir nicht reisen, bin ich oft dabei und seit 2015 auch Mitglied.“ Im Königsjahr 2017/2018 schwingt die energiegeladene Frau nun das Zepter. Vor Kurzem haben die beiden ihren 50. Hochzeitstag gefeiert. Wie bleibt man so lange zusammen? „Man benötigt Vertrauen, gemeinsame Erlebnisse und Interessen und viel Respekt“, sind sich beide einig. Ihre bewegte Geschichte, die Erlebnisse in der DDR, die Angst damals, all das schweißt sie zusammen. „Nur gemeinsam sind wir stark, auch wenn das kitschig klingt.“ Und ihr Abenteuer ist auch noch lange nicht vorbei, denn als nächstes geht es wieder nach Budapest, anschließend nach Spanien und Portugal.

Autor

Ann-Christin Beims Ann-Christin Beims
 04261 / 72 -431
 ann-christin.beims@rotenburger-rundschau.de

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17.10.2017

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14.10.2017

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