Matthias Richter, Vorstandsvorsitzender des Evangelisch-lutherischen Diakonissen-Mutterhauses Rotenburg

„Ich erlebe viel Aufeinander-Aufpassen“

Matthias Richter
 ©Rotenburger Rundschau

Matthias Richter ist Vorstandsvorsitzender des Evangelisch-lutherischen Diakonissen-Mutterhauses in Rotenburg. Er sorgt sich um Alleinstehende, möchte wieder Menschen die Hand geben und freut sich auf Konzerte.

In wieweit hat das Coronavirus Ihre Arbeit verändert?

Ich staune oft, wie kurz und effektiv Meetings sein können. Allerdings müssen wir aufpassen, dass das Zwischenmenschliche dabei nicht auf der Strecke bleibt.

Welche positiven Aspekte sehen Sie?

Ich erlebe viel Aufeinander-Aufpassen und Rücksicht. Auch mehr Zeit mit der Familie ist schön – aber die Abende mit Freunden vermisse ich doch. Und ich weiß auch, wie viel schwerer es für Alleinstehende ist.

Was planen Sie für das kommende Jahr?

Beruflich wird mich die Eröffnung unseres Hospizes in Rotenburg und unser Plan für ein größeres Schülerwohnheim beschäftigen. Privat habe ich mir vorgenommen, meine Kontakte zu Freunden besser zu pflegen. Und vielleicht komme ich endlich mal wieder nach Italien.

Worauf freuen Sie sich nach der Rückkehr zur Normalität am meisten, und wieso?

Ich freue mich, wenn ich wieder jemandem die Hand geben darf und nicht ständig der Abstand im Blick sein muss. Außerdem freue ich mich auf Gottesdienste, in denen wieder laut gesungen wird, und auf Konzertbesuche.

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