Landesschulbehörde über Rotenburger Antrag

IGS-Ablehnung steht bevor

(sv). Der Vorstoß der Stadt Rotenburg auf eigene Faust eine IGS zu beantragen scheint gescheitert. Die Landesschulbehörde erklärt in einem Schreiben, wieso sie plant, das Gesuch abzulehnen. Im Brief, der sowohl der Stadt als auch dem Landkreis zuging, heißt es: "Nach Prüfung des Antrages muss ich Ihnen mitteilen, dass ich die Genehmigungsvoraussetzungen nicht für erfüllt halte und deshalb beabsichtige, Ihren Antrag abzulehnen.“ Hauptgrund dafür ist, dass für den IGS-Standort Rotenburg nach der Elternbefragung nach den Sommerferien die geforderte Fünfzügigkeit im Prognosezeitraum von zehn Jahren nicht zu erwarten ist.

Bernd Schulte von der Landesschulbehörde schreibt im Übrigen: "Die Elternbefragung ist vom Landkreis Rotenburg ordnungsgemäß durchgeführt worden. Dies gilt auch für die Form und Fassung des Befragungsbogens sowie für den gewählten Verteilungsweg über die Schulen an die Erziehungsberechtigten.“ Beide Punkte wurde während der Schulausschusssitzung des Landkreises kritisiert ("Lange Rede, kurzer Sinn“, www.rotenburger-rundschau.de). Auch dass diejenigen, die den Fragebogen nicht zurückgegeben haben als Nicht-Befürworter der IGS gezählt wurden, sei korrekt, so Schulte. Er begründet das damit, dass die Befragung das Ziel hatte, das Interesse an der neuen Schulform abzufragen, daher "kann eine Nicht-Teilnahme logischerweise nur dokumentieren, dass diese Erziehungsberechtigten kein Interesse am Besuch einer IGS durch ihr Kind haben“, schreibt er.

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