Erzieherinnen gehen für mehr Lohn und bessere Bedingungen auf die Straße

Demo mit Trillerpfeifen, Plakaten und Westen

Erzieherinnen, Sozialassistenten und andere Beschäftigte in sozialen Berufen demonstrierten in Rotenburg.
 ©Dennis Bartz

Rotenburg (db). Eltern und Kinder standen gestern vor allen kommunalen Kindergärten im Landkreis Rotenburg vor verschlossenen Türen. Die Gewerkschaft Ver.di hatte zum Streik aufgerufen. „Nach zwei Tarifrunden zeichnet sich noch keine Einigung ab. Wir erhöhen deswegen den Druck. Wir fordern mehr Lohn und bessere Arbeitsbedingungen. Wir wollen eine Aufwertung: jetzt“, begründete Martin Peter, Landesbezirksfachbereichsleiter bei Ver.di. Er schloss sogar eine Urabstimmung und einen Erzwingungsstreik nicht mehr aus.

Mit Trillerpfeifen, Plakaten und Westen zogen 150 Erzieherinnen, Sozialassistenten und andere Beschäftigte in sozialen Berufen durch die Fußgängerzone. Ihr Ziel: das Rathaus der Stadt Rotenburg.
Dort empfing sie Bürgermeister Andreas Weber und signalisierte Verständnis: „Ihre Arbeit hat sich verändert: Es wird mehr gefordert und mehr geleistet. Außerdem wir eine höhere Qualifikation verlangt. Deswegen unterstütze ich ausdrücklich ihre Forderungen. Es ist richtig, dass Sie streiken.“

Weitere Einzelheiten sind am morgigen Mittwoch, 8. April, in der Rotenburger-Rundschau zu lesen.

Autor

Dennis Bartz Dennis Bartz
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