Ehrenamtliche ziehen ab sofort von Haus zu Haus

Nabu wirbt um Mitglieder

Roland Meyer vom Nabu Rotenburg (links) dankt dem Nabu-Studenten-Team, das in den kommenden Wochen in der Region unterwegs sein wird
 ©Rotenburger Rundschau

(r/sv). Unterstützung für Mensch und Natur: Dafür wirbt der Nabu in den kommenden Wochen im Landkreis Rotenburg.

Dabei helfen Studenten, denen eine gesunde und artenreiche Umwelt und der Schutz der bedrängten Natur am Herzen liegen. „Mit unserem vielfältigen Umweltbildungsprogramm und den großen und kleinen Projekten haben wir für den Naturschutz vor Ort in den vergangenen Jahren viel erreicht“, sagt der Rotenburger Nabu-Vorsitzende Roland Meyer. Als Beispiele nennt er die Wanderwege am Bullensee, den Kranichschutz, Dorfgestaltungen in der Samtgemeinde Bothel, das Anlegen von Libellen- und Amphibienteichen sowie die aktuellen Großprojekte Wege zur Artenvielfalt und den Mitmach- und Erlebnisgarten am Hartmannshof. „Um auch in Zukunft viel bewegen zu können, ist neben ehrenamtlichen Einsatz schlicht und einfach auch Geld nötig“, erklärt die zweite Vorsitzende Sarina Pils: „Wir bitten daher darum, dass uns viele neue Menschen im Kreis Rotenburg durch eine Mitgliedschaft dauerhaft unterstützen.“ Wer beitrete, fördere nicht nur eine gute Sache, sondern genieße auch selbst viele Vorteile – etwa übers Jahr rund 40 kostenfreie Nabu-Exkursionen in der Nähe, eine regelmäßig erscheinende Mitgliederzeitschrift und freien Eintritt zu den 70 Nabu-Zentren in ganz Deutschland. Je mehr Mitglieder der Naturschutz hat, desto größer ist außerdem das Gehör, das dessen Anliegen in der Öffentlichkeit und der Politik finden. Meyer: „Da reicht unser Engagement vom schonenden Gehölzschnitt über das Einhalten von Gewässerrandstreifen bis hin zum Aufdecken von Quecksilberverunreinigungen, die wir sie jetzt an Gasbohrstellen bei Söhlingen nachgewiesen haben.“ Die jungen Leute, die um Unterstützung für den Naturschutz bitten, sind in den kommenden Wochen von mittags bis in die frühen Abendstunden unterwegs. „Wir wollen niemanden bedrängen, hoffen jedoch, viele Menschen überzeugen zu können“, sagt Pils. Der Nabu legt bei der Aktion großen Wert auf Seriosität. „Schließlich werben wir mit unserem guten Namen für einen guten Zweck “, erklärt Meyer. Die Studenten könnten sich als Nabu-Mitarbeiter ausweisen und würden keinerlei Bargeldspenden annehmen. Auch seien die Polizei und das Ordnungsamt informiert.

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