Digitalisierung im Rotenburger Rathaus mit hohem Aufwand verbunden - VON GUIDO MENKER

Papierverbrauch geht weiter zurück

Ingo Reimann freut sich über seinen neuen Job. Foto: Menker
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Rotenburg – Die papierlose Verwaltung – ein großes Ziel. Das zu erreichen, wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Aber: „Wir sind auf einem guten Weg“, versichert Uwe Radtke als Leiter des Rotenburger Hauptamtes.

In den vergangenen Jahren habe sich im Rathaus sowie in den anderen städtischen Einrichtungen schon einiges getan. Und doch gab es bislang nur eine halbe Stelle für diesen Bereich. Das soll sich schon bald ändern. „Es wird künftig eine volle Stelle sein. Bewerbungen sind bereits eingegangen“, sagt Radtke.

Feuerwehr, Bauhof, Kläranlage, die Kindergärten sowie die Schulen, aber auch das Rathaus selbst sowie das Kantor-Helmke-Haus: Ohne Computer geht da nicht mehr viel. Mit der Digitalisierung ist inzwischen ein großer Aufwand verbunden – nicht nur finanziell, sondern auch personell. Drei IT-Administratoren beschäftigt die Stadt Rotenburg. Neben Thomas Meyer, der sich ganz wesentlich auf die technische Betreuung der drei städtischen Grundschulen sowie der IGS konzentriert, ist jetzt mit Ingo Reimann ein neuer Mitarbeiter im Team. Reimann war 19 Jahre lang bei der Firma Rocon, danach noch vier weitere Jahre bei einem Bremer Bauunternehmen in ähnlicher Funktion unterwegs. Reimann genießt es, jetzt einen neuen Job im Rathaus bekommen zu haben. Er ist gebürtiger Rotenburger und lebt nach wie vor in der Kreisstadt. Die organisatorischen Abläufe vor allem seien anders, als er es zuletzt erlebt hat. „Ich muss mich jetzt erst einmal reinfinden“, sagt er. Hard- und Software betreuen die drei Fachmänner, und deshalb nehmen sie auch schon mal Werkzeug zur Hand, um technische Umbauten oder Reparaturen vorzunehmen.

„Wir sind Mädchen für alles“, sagt Meyer. Er meint das nicht abfällig. Im Gegenteil, er betont, wie abwechslungsreich die Aufgabe ist. Zum Team gehört außerdem Heino Stegen. Die drei Männer müssen sich um die Updates kümmern, Wartungsarbeiten erledigen, Datensicherungen überprüfen, aber auch die neuen Tablet-Computer für die Ratsmitglieder vorbereiten. Bis auf die Reinigungskräfte ist jeder Mitarbeiter der Verwaltung mit einem PC ausgestattet. Die IT ist für die Anschaffung zuständig, installiert neue Programme und hilft, wenn es klemmt. In Vorbereitung sei zudem ein neuer Breitbandanschluss im Rathaus, so Radtke. Es geht also voran. „Es ist ein Prozess, der stetig weitergeht“, sagt er. Ganz papierlos werde die Verwaltung nie. Aber in einigen Abteilungen sei der Papierverbrauch schon jetzt erheblich reduziert worden.

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