Brenntage gehören Ende März der Vergangenheit an

Osterfeuer nicht gefährdet

(r/sv). Konnten Städte und Gemeinden bisher allgemeine Brenntage ausweisen, an denen das Verbrennen von pflanzlichen Abfällen erlaubt war, fällt diese Möglichkeit Ende März weg. Darüber informiert die Kreisverwaltung.

In Ausnahmefällen kann der Landkreis über eine Verbrennung entscheiden, ansonsten müssen diese Abfälle in dafür zugelassenen Anlagen wie Grünabfallsammelplätzen und Kompostierungsanlagen entsorgt werden. Veranstaltungen zur Pflege des Brauchtums sind davon nicht betroffen. So können weiterhin Osterfeuer entzündet werden. Die Verbrennung von pflanzlichen Abfällen wurde bisher in der niedersächsischen Verordnung über die Beseitigung von pflanzlichen Abfällen außerhalb von Abfallbehandlungsanlagen geregelt. Diese Brenn-Verordnung tritt mit Ablauf des 31. März außer Kraft. Eine Neufassung der Verordnung, die die Möglichkeit des Verbrennens von Grünabfällen nicht mehr vorsieht, wurde von der Landesregierung entworfen, aber noch nicht beschlossen. Da die neue Brenn-Verordnung nicht unmittelbar an die alte anschließt, gilt in der Übergangsphase: - Die Bestimmung allgemeiner Brenntage ist nicht mehr zulässig. - Die Untere Abfallbehörde kann in Ausnahmen zulassen, dass pflanzliche Abfälle zum Zwecke der Beseitigung auch außerhalb dafür zugelassener Anlagen verbrannt werden. - Bei einer Entsorgung nach Maßgabe des Pflanzenschutzgesetzes oder aufgrund dieses Gesetzes erlassener Verordnungen findet das Abfallrecht keine Anwendung. - Ausnahmen werden bei öffentlichen Veranstaltungen zur Pflege des Brauchtums gemacht.

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