Aktion Trommelzauber in der Stadtschule ein großer Erfolg

„Lebensfreude entspringt“

Die Schüler waren in bunte Kostüme geschlüpft, die sie im Rahmen der Projektwoche selbst gebastelt hatten.
 ©Foto: Joshua Barek Schafi

Rotenburg. Vor 21 Jahren gab es die musikalische Mitmach-Aktion „Trommelzauber“ zum ersten Mal. Bis heute nahmen eineinhalb Millionen Kinder aus ganz Europa an dieser Veranstaltung teil und lebten damit ihre musikalische Leidenschaft beim Trommeln, Tanzen und Singen aus.

Auch die Schüler der Rotenburger Stadtschule waren mehrfach Teil der Bewegung und präsentierten am vergangenen Freitag, was sie im Rahmen ihrer Projektwoche gelernt hatten.

Die Affen, Muscheln, Kürbisse, Krokodile, Bäume, Sterne und Zaubertiere, jeweils aus zwei Klassen zusammengesetzt, übten jeden Morgen eine halbe Stunde mehrere Stücke ein und boten am Ende der Projektwoche eine begeisternde Show. Einige trauten sich sogar, Sprechrollen zu übernehmen.

Praktikantin Anastasia Bondarenko erklärte, es sei „faszinierend zu sehen, dass aus ein bisschen Trommeln und Rhythmus etwas so Großes werden kann“.

An der Stadtschule haben demnach viele Kinder nicht dieselbe Muttersprache. „Es ist großartig, wie die Schüler durch ein Projekt, das der afrikanischen Kultur und Lebensfreude entspringt, so gut zusammenwachsen“, freute sich Bondarenko.

Es geht um zwei Abenteurer, die sich auf der Suche nach der Zaubertrommel machten, um ihre Freunde aus der Natur nach Hilfe zu fragen. Denn alleine würden sie es nicht schaffen, ihrem Land den notwendigen Regen zu bringen, der es fruchtbar macht.

Mit Unterstützung der Affen, Muscheln, Kürbisse, Krokodile, Bäume, Sterne und des Zaubertiers schafften sie es am Ende, die Zaubertrommel zu finden und mit ihr den Regen herbeizurufen.

Johnny Lamprecht vom Trommelzauber-Team ist überzeugt von der Idee, den Schülern einen spielerischen Zugang zur eigenen Kreativität und die Steigerung des Selbstwertgefühls zu ermöglichen. „Ich habe Freude an Musik und Afrika und möchte den Kindern daraus ein einmaliges Erlebnis machen“, so Lamprecht.

Auch viele andere Schulen sollen in Zukunft von dieser tänzerischen Möglichkeit profitieren und den Spaß an Musik und Gemeinschaft finden.

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