37. Rotenburger Handwerkstag im Zeichen der Fusion / Ehrung für Friedrich Leefers - Von Nina Baucke

Wirtschaftsmacht von nebenan

Die Akkord-Fabrik aus Rotenburg sorgte für die Musik. Fotos: Nina Baucke
 ©

Rotenburg. Wenn aus Fünf Eins wird: Die Fusion der Kreishandwerkerschaften Rotenburg, Bremervörde, Cuxhaven, Osterholz-Scharmbeck und Verden zur Kreishandwerkerschaft Elbe-Weser war das bestimmende Thema beim 37. Rotenburger Handwerkstag in der Aula der Berufsbildenden Schulen in Rotenburg. „Wir werden sehen: Die Regionalität bleibt gewahrt, Rotenburg behält seine Stellung“, betonte der ehemalige Kreishandwerksmeister Friedrich Leefers.

„Die Fusion als Chance für die Zukunft“, so der Titel der Festansprache von Landrat Hermann Luttmann. Er freute sich vor allem darüber, dass das neue Konstrukt aus den fünf Kreishandwerkerschaften künftig seinen Sitz in Zeven haben wird und zugleich die einzelnen Geschäftsstellen in den Landkreises erhalten will. Mit 200 Innungen bildete die Kreishandwerkerschaft Elbe-Weser eine der größten in ganz Niedersachsen, „und damit wird sie auch großes Gewicht haben“, so Luttmann. Das Handwerk müsse aus der jetzt geschlossenen Fusion Synergien erzeugen.

Leefers Nachfolger als Kreishandwerksmeister Norbert Schmudlach von der Innung des Kraftfahrzeughandwerks betonte, dass mit der Fusion eine starke Gemeinschaft begründet würde. „Diese Gemeinschaft ist ein wichtiger Interessenvertreter für das Handwerk – regional und überregional. Wir sind die Wirtschaftsmacht von nebenan, und wir brauchen eine mittelstandsfreundliche Politik.“

Einig waren sich sämtliche Redner auch, was die Rolle der BBS angeht. „Die duale Ausbildung ist ein wichtiges Merkmal“, so Schmudlach. „Die BBS leitet hervorragende Arbeit – und so soll es bleiben“, betonte auch Luttmann, der zudem in seiner Ansprache auf auf die Herausforderungen der Digitalisierung und des demografischen Wandels einging.

Aber auch von der anderen Seite kam Lob: „Wir blicken auf eine dauerhafte Zusammenarbeit zwischen der Schule und der Kreishandwerkerschaft, die sehr von Unterstützung geprägt ist“, machte BBS-Leiter Wolf Hertz-Kleptow deutlich. Das zeige sich auch an den steigenden Besucherzahlen bei der Ausbildungsmesse.

Die enge Bindung zwischen Schule und Handwerk kam auch bei der Verleihung der Rotenburger Handwerksmedaille zum Tragen – die ging nämlich an Studiendirektor Jürgen Ahlden, der 1979 als Lehrer an der BBS begonnen hatte und erst vor kurzem in den Ruhestand gegangen war. „Sie haben sich in besonderer Weise für das Handwerk eingesetzt, die Zusammenarbeit war immer von großem Vertrauen getragen“, wandte sich Schmudlach lobend an den Preisträger. „Wir werden Sie als Bindeglied zwischen der BBS und Handwerk vermissen.“ Alhden wiederum zeigte sich stolz darauf, sich „in eine ehrenwerte Schar von Personen“ einzureihen.

Für den ehemaligen Kreishandwerksmeister Leefers war es in gewisser Weise ein besonderer Abend, denn es waren neben der Fusion auch einige personelle Veränderungen im Führungsgremium des ehemaligen Rotenburger Verbandes, die eine wichtige Rolle spielten.

Nicht nur, dass er die traditionelle Amtskette an seinen Nachfolger Schmudlach übergab: Aus den Händen von Detlef Bade, Präsident der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade, nahm er die Ernennungsurkunde zum Ehrenkreishandwerksmeister entgegen. „Mit hohem Engagement und vielen Ideen hast du die Kreishandwerkerschaft zu dem Ergebnis geführt, das wir heute haben“, so Schmudlach in seiner Laudatio für „Friedel“, wie er Leefers ansprach. „Dank dir übernehme ich ein gut bestelltes Haus.“ Mehr als acht Jahre hatte Leefers das Amt inne, „und du warst immer Ansprechpartner“, lobte sein Nachfolger. „Du hast das Handwerk als Beruf gewählt und eine Berufung gefunden.“ Dank Leefers habe man den Zusammenschluss reibungslos umsetzen können. „Die Fusion war dir sehr wichtig. Und wir ernten nun die Früchte deiner Arbeit. Dafür gebürt dir allerhöchster Respekt“ Verschiedende Parteien an einen Tisch zu bringen – „das liegt ihm im Blut“, sagte auch Bade.

Ein Dank nahm ebenso der ehemalige Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, Ernst-Ulrich Pfeifer entgegen. Schmudlach überreichte zudem dem ehemaligen Vorstandsmitglied Helmut Siegmann den Ehrenmeisterbrief der Kreishandwerkerschaft.

Autor

Nina Baucke Nina Baucke
 04261 / 72 -433
 nina.baucke@rotenburger-rundschau.de

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07.04.2017

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