Verdener Domfestspiele im Zeichen der Reformation

Der brennende Mönch

Vom 14. bis 29. Juli ist wieder Zeit für die Domfestspiele in Verden. Der Vorverkauf des Großevents hat bereits begonnen.
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Verden (r/bb). Seit nunmehr zwei Jahrzehnten sind die Verdener Domfestspiele ein weit über die Stadtgrenzen bekanntes Kulturevent, bei dem Laiendarsteller und Profis Geschichten aus der lokalen und regionalen Historie auf eine große Freilichtbühne bringen. Dieses Jahr entführt „Der brennende Mönch“ das Publikum vom 14. bis 29. Juli auf eine Zeitreise ins frühe 16. Jahrhundert.

Genauer gesagt, in das Jahr 1526: Verden wird von Bischof Christoph mit eiserner Hand regiert. Der stolze und grausame Sohn Heinrichs I. ist ein absoluter Gegner der durchs Land stürmenden Reformationsbewegung, was dem Bremer Pastor Johann Bornemacher, Anhänger Martin Luthers, zum Verhängnis werden soll.

Zum 500. Geburtstag der Reformation erwecken bei den Verdener Festspielen diesmal über 60 Darsteller auf drei Bühnenebenen vor der beeindruckenden Kulisse des mächtigen Domes ein historisches Bild der alten Stadt an der Aller zum Leben.

Mit theatralischen Mitteln wie Tanz-, Kampf-, Reit- und Gesangseinlagen, soll auf dem altehrwürdigen Domplatz in der achten Freilichttheatersaison ein lebendiger Geschichtsunterricht entstehen, der unter die Haut geht, so die Veranstalter.

Zum dritten Mal entstand das Stück in Zusammenarbeit von Gabriele Müller, die für Idee, Stückkonzept und Gesamtorganisation verantwortlich zeichnet, und Hans König, der als Autor, Regisseur und künstlerischer Leiter fungiert.

Seit Monaten investieren alle Beteiligten auf und hinter der Bühne viel Zeit, um die organisatorischen und darstellerischen Vorbereitungen rund um die aufwendigen Festspielezu erarbeiten.

Erzählt werde mit großer historischer Nähe zu einem topaktuellen Thema: „Zum Lutherjahr müssen wir natürlich eine Begebenheit aus dieser Zeit mit lokalem Bezug erzählen“, erklärt Müller, die den geschichtlichen Rahmen in historischen Büchern recherchiert hat. „Wir wollen dem Publikum ja immer eine anschauliche Geschichtslektion über unsere mehr als 1.000 Jahre alte Stadt mitgeben“, erklärt sie und ergänzt: „Es lohnt sich, bei den Vorstellungen das Programmheft zu kaufen, in dem die Hintergründe ausführlich erläutert werden.“

Karten für die nur alle drei Jahre stattfindenden Domfestspiele gibt es ab sofort unter der Hotline 0421/363636, bei allen an Nordwest Ticket angeschlossenen Verkaufsstellen und unter www.nordwest-ticket.de.

Weitere Informationen über Stück und Termine finden sich unter www.domfestspiele-verden.de.

Autor

Björn Blaak Björn Blaak
 04261 / 72 -435
 bjoern.blaak@rotenburger-rundschau.de

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