Weihnachtsmarkt am Heimathaus öffnet am Sonntag erneut

Gediegen und beliebt

Sylvia Gnutzmann präsentiert Putten und Drahtschmuck Foto: Tobias Woelki
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Oyten (woe). Auch wenn sich keine Schneeflocke am Himmel regte, versprühte der Weihnachtsmarkt auf dem Heimathausgelände stilvollen Weihnachtszauber. Eine kleine Budenstadt auf dem Vorplatz, an denen Aussteller viele kulinarische Leckereien anboten, und das schöne Ambiente in der Scheune sowie im Heimathaus sorgten dabei für heimelige Atmosphäre.

Doch in der Dämmerung versprühte der Weihnachtsmarkt ein ganz besonderes Flair und zog das Publikum in seinen Bann. Mitten auf dem Platz vor dem Heimathaus stand ein großer, mit Lichterketten dekorierter Weihnachtsbaum, der ebenfalls auf die Vorweihnachtszeit einstimmte. „40 Aussteller, darunter viele Stammaussteller, zeigen an ihren Ständen Kunsthandwerk und Selbstgebasteltes. Mehr an Ständen kriegen wir nicht unter. Wir haben die Kapazitätsgrenzen damit erreicht“, berichtet Werner Gerken, Vorsitzender des Heimatvereins Oyten. Draußen an den Buden gab es viel Naschwerk, darunter Waffeln, angeboten durch Schüler der IGS Oyten. Im Heimathaus präsentierten ebenfalls zahlreiche Aussteller Selbstgebasteltes. Mitten drin standen Hermann Wahlers und Wolfgang Bodes aus Sagehorn. Wahlers schrieb Geschichten aus Oyten und umzu in Plattdeutsch mit einer kurzen Einleitung in Hochdeutsch, packte sie in ein Buch und presste sie auf CD. Beides veräußerte er. Das Interesse war groß. „Viele bleiben stehen und fragen konkret nach. Oder möchte gerne einmal Proben hören, die auf einem Laptop zu hören sind“, freut sich Wahlers über die Nachfrage.

Zu den Stammausstellerinnen gehört Sylvia Gnutzmann, die seit mehr als 20 Jahren mit ihren Engeln in unterschiedlichen Größen und Motiven auf dem Markt vertreten ist. Fröhlich steht sie vor ihrem Stand und erzählte: „Dieses Jahr habe ich neben den Engel- und meinen Schneekinderfiguren auch Drahtschmuck in Kugeln mitgebracht. Man muss auch mal etwas anderes anbieten“, so Gnutzmann. Gegenüber präsentierte Bernhild Schierholt ungewohnte Kerzenhalter in Holz. „Ich habe Ideen, die ich dann einfach umsetzen muss“, schmunzelt sie. Besonders stimmungsvollen Weihnachtszauber versprühte der Markt in der Dämmerung, nachdem Hermann Duhn Schwedenfeuer und die langen Kerzen, die er sich extra aus Österreich kommen ließ, an den sturmfesten, hohen Kerzenständer entlang des Weges zwischen Rathausparkplatz und Heimathaus anzündete. „Die Beteiligung ist gut. Wir freuen uns. Und das trockene, kalte Wetter passt auch“, freute sich Vereinsvorsitzender Werner Gerken.

Wer den Weihnachtsmarkt am Heimathaus besuchen möchte, der hat dazu am zweiten Advent ab 11 Uhr noch einmal die Chance sich vom Weihnachtszauber einfangen zu lassen.

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