Silke Oestermann ist neue Pastorin in der Kirchengemeinde Oyten

Ein leises Hallo

Silke Oestermann, neue Pastorin der Kirchengemeinde Oyten. Foto: Tobias Woelki
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Oyten (woe). Sie sprüht vor Energie. Und sie freut sich auf ihre neue Aufgabe: Silke Oestermann. Die 53-Jährige ist die neue Pastorin der St.-Petri-Kirchengemeinde Oyten. Sie übernimmt den Pfarrbezirk Oyten II in Bassen und folgt auf Benjamin Will, der die Kirchengemeinde verlassen hat, um sich einer neuen Aufgabe zu widmen.

Seit Herbst vergangenen Jahres war die Stelle neben Pastor Hans-Jürgen Strübing, der sich um den Pfarrbezirk Oyten I kümmert, vakant. Wegen ihres Ehemannes Kai Oestermann, der persönlich gebunden in der Gemeinde Oyten ist, hat sich die Pastorin um die ausgeschriebene Stelle beworben. Der Kirchenvorstand um den Vorsitzenden Peter Rojem erteilte der Pastorin, die derzeit in Oldenburg an der Lamberti-Kirche in der Innenstadt Gottes Wort verkündet, ie Zusage.

„Seit sieben Jahren leben mein Mann und ich eine Fernbeziehung, da mein Mann in Bremen arbeitet. Die vakante Stelle bot uns nun die Möglichkeit wieder zusammenzuziehen“, schildert Oestermann. Aufgewachsen ist die Pastorin in Oldenburg und in der Wesermarsch. Sie studierte in Marburg und Göttingen, absolvierte das Vikariat in Rastede, um danach als Pastorin eine einjährige Vertretung in Sande zu übernehmen. Innerhalb der Oldenburgischen Landeskirche zog es die gebürtige Oldenburgerin nach Delmenhorst in die St.-Stephanus-Kirchengemeinde, um dann wieder nach Oldenburg zurückzukehren, wo sie 18 Jahre lang in der Oldenburger Kirchengemeinde zu wirken.

„18 Jahre ist eine lange Zeit, die ich genossen habe. Jetzt freue ich mich auf eine neue Aufgabe“, betont Oestermann. Und sie merkt an: „So ein Wechsel bringt neue Impulse. Mit den Menschen vor Ort möchte ich Kirche gemeinsam gestalten. In die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen sowie denKonfirmandenunterricht werde ich mich einbringen.“

Allerdings sorgte Corona dafür, dass ihr Aufstellungsgottesdienst am vergangenen Sonntag nahzu unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfand. Oestermann hielt ihre Predigt in dem großen Oyter Gotteshaus vor beinahe leeren Sitzbänken. Aufgrund der Corona-Maßnahmen durften nur eine geringe Zahl an Gemeindemitgliedern mit Mund-Nasen-Bedeckungen den Aufstellungsgottesdienst verfolgen. Ein gemeinsames Singen entfiel ebenso wie der Empfang im Gemeindehaus. „Das ist natürlich sehr schade, dass mich die Gemeinde persönlich noch nicht kennenlernen kann. Das wollen wir aber nachholen, wenn es die Corona-Maßnahmen ermöglichen“, sagt die Pastorin. „Voraussichtlich im Herbst werde ich herkommen“, glaubt Oestermann, die in ihrer Aufstellungspredigt das „Vaterunser“ thematisierte und ihre Gedanken zur aktuellen Lage hinzufügte.

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