Oytener Judoka scheitern erneut

„Zu viele Verletzte“

Marc-Oliver Guzek besiegte seinen Gegner mit Schulterwurf.
 ©

Lüneburg/Oyten (r/bb). Jüngst fand der letzte Kampftag der Niedersachsenliga in Lüneburg statt. Zehn Mannschaften standen zusammen auf der Matte und drei davon hatten noch die Möglichkeit, Meister zu werden und in die Zweite Bundesliga aufzusteigen.

Die Kampfgemeinschaft Enjoy Judo/OT Bremen wollte noch einmal angreifen und gegen Braunschweig und Hermannsburg punkten. Doch leider konnten sie nicht siegen. Ersatzgeschwächt traten die sieben Kämpfer an und machten es am Ende aber dennoch richtig spannend.

Gegen die Bundesligareserve aus Braunschweig rechnete sich die Kampfgemeinschaft schon im Vorfeld wenig aus. Doch der frisch genesene Maurice Lapuse holte überraschenderweise den ersten Punkt. Daniel Isensee verlor dagegen durch Wurf. Im nächsten Kampf besiegte Marc-Oliver Guzek seinen Gegner mit Schulterwurf, während Manfred Schwarzer gegen einen 20 Jahre jüngeren Braunschweiger ebenfalls nichts ausrichten konnte. Somit stand es 2:2. Trainer Andreas Pajer musste sich anschließend zwei Gewichtklassen höher aufstellen und verlor, wenn auch nach harter Gegenwehr, seinen Kampf.

Yannick Ntyame gelang es aber, die Kampfgemeinschaft wieder auf 3:3 heranzubringen. Eine Sensation lag in der Luft.

Der letzte Kampf von Sven Krüger musste die Entscheidung bringen. Krüger ging mir Wurf in Führung. Doch kurz vor Schluss ließ er sich noch auskontern und verlor denkbar knapp. Die Kampfgemeinschaft aus Oyten und Bremen musste sich schließlich den Braunschweigern mit drei zu vier geschlagen geben. Erhobenen Hauptes gingen die Kämpfer dennoch von der Matte.

Im anschließenden Mannschaftskampf gegen Hermannsburg wollte das Team gewinnen, musste aber vier Kämpfer eine Gewichtsklasse höher stellen. Das ging schief und die Kampfgemeinschaft verlor 2:5. Am Ende bedeutete das den zehnten und letzten Platz in der Liga. Teamchef Sascha Steudel und Teamtrainer Pajer wollen diese Saison nun schnell abhaken. „Zu viele Verletzte und Ausfälle machten in der Landesliga den Unterschied. Jetzt wird neu geplant für die kommende Saison“, so Pajers kombinierter Rück- und Ausblick. Erster wurde am Ende Nienhagen, die somit den Aufstieg perfekt gemacht haben. Lüneburg wurde Zweiter und Braunschweig Dritter.

Autor

Björn Blaak Björn Blaak
 04261 / 72 -435
 bjoern.blaak@rotenburger-rundschau.de

11.09.2019

Erntefest Wittkopsbostel

09.09.2019

Erntefest Bassen

08.09.2019

Erntefest Hellwege

08.09.2019

Erntefest Reeßum