Oyten will Pandemie Glanzpunkte entgegensetzen

Wald statt Markt

Der Weihnachtswald steht schon und Sandra Röse (links) und Christa Junge hoffen darauf, dass ihm möglich viele Bürgerinnen und Bürger einen Besuch abstatten. Foto: Elke Keppler-Rosenau
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Oyten (kr). Wahrscheinlich ist mit einer weißen Weihnacht wie schon in den Jahren zuvor nicht zu rechnen. Aber auf Tannenduft und einen Spaziergang direkt im Rathauspark durch einen romantischen, wenn auch grünen Winterwald müssen die Oytener dennoch nicht verzichten. Mit einem außergewöhnlichen Projekt koordiniert von Christa Junge aus dem Rathaus in enger Zusammenarbeit mit dem Heimatverein Oyten, dem Bassen er Verein Blocks Huus und dem Bürgerbusverein Oyten wurde vor dem Heimathaus ein Winterwald erschaffen.

35 Tannen, große und kleinere laden ein, darin, natürlich unter Einhaltung der Sicherheitsbestimmungen, spazieren zu gehen. Aber mit den weihnachtlichen Tannen ist es nicht getan. Der Bassener Lichtkünstler Marcus Winter wird die drei größten Bäume mit einem Lichtspektakel illuminieren, das bereits zum 1. Advent angeschaltet werden soll.

Er inszeniert diesen weihnachtlichen Hingucker ehrenamtlich und natürlich wird für den Winterspaziergang auch kein Eintritt erhoben. Jeder kann den Wald begehen, so oft er will. Am 4., 8. Dezember und am Freitag vor dem 4. Advent können Besucher sich in der Zeit von 18 bis 22 Uhr an den Lichtern erfreuen.

Darüber hinaus sollen in die Show auch Bilder einfließen, damit vor allem die Kinder richtig viel zu gucken haben und somit für die ausgefallenen Weihnachtsmärkte entschädigt werden. Sollte es regnen, wird ein Ausweichtermin in der Presse bekannt gegeben.

Zudem ist vor dem neuen Bürgerbushaus ein Bücherschrank geplant, um die Vorlesefreude bei Kindern zu befördern. Hermann Duhn vom Triften, eine große Stütze des Heimatvereins, wird weihnachtliche Exponate aus Holz ausstellen, die alle in seiner Werkstatt selbst gebaut wurden. Auch ein Schwedenfeuer ist geplant. Die ursprünglich geplanten Chorauftritte fielen dagegen Pandemie zum Opfer. „Dennoch hoffen wir, dass die Bürger die weihnachtliche Atmosphäre genießen und dieses Angebot der Gemeinde eifrig nutzen. Man muss sich eben etwas einfallen lassen, nach wie vor ist Weihnachten eine besondere Zeit im Jahr“ konstatiert Junge, die auch von der Bürgermeisterin Sandra Röse viel Unterstützung erhält und im Vorfeld alles mit dem Gesundheitsamt abgeklärt hat.

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