Oyten sagt Weihnachtsmärkte ab

Alternative in Planung

Sandra Röse (von links), Werner Gerken und Christa Junge planen Oytens Winterlandschaft und suchen Mitwirkende. Foto: Elke Keppler-Rosenau
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Oyten (kr). Die meisten Weihnachtsmärkte sind abgesagt. In Zeiten der Pandemie können sie nicht stattfinden, weil sich die vorgeschriebenen Abstände aller Voraussicht nicht einhalten lassen. Das gilt auch für die überaus beliebten Veranstaltungen in Oyten und Basssen. Buden können nicht mehr dicht an dicht stehen, Besucher auch nicht und das wird sich voraussichtlich bis Dezember nicht ändern. Um die Menschen, vor allem Kinder dennoch nicht auf dem Trocknen sitzen zu lassen, haben sich die die beiden Vorsitzenden von Blocks Huus und dem Heimatverein Oyten in enger Zusammenarbeit mit Oytens Bürgermeisterin Sandra Röse Gedanken um eine Ersatzveranstaltung gemacht, die trotzdem Lust auf Weihnachten macht.

„Weihnachten fällt ja nicht aus. Es ist in diesem Jahr nur anders“, sagte Werner Gerken vom Oytener Heimatverein und Christa Junge, Vorsitzende vom Verein Blocks Huus ist da ganz seiner Meinung. Sie holten Oytens Bürgermeisterin mit ins Boot und gemeinsam wurden erste Pläne geschmiedet, den Oytener Rathauspark am ersten und zweiten Advent in eine „Winterlandschaft“ zu gestalten. Gemeinsam sind sie zurzeit neben dem Alltagsgeschäft damit befasst, Pläne zu entwickeln, wie diese Winterlandschaft aussehen könnte und suchen Mitwirkende, die sich mit Ideen einbringen.

Fest steht, dass die Winterlandschaft vornehmlich auf Familien mit Kindern ausgerichtet sein soll. Natürlich wird es keine Stände mit Kunsthandwerk oder Fressbuden geben. Ein oder zwei Buden mit kulinarischen Angeboten könne man sich mit gebotenem Abstand aber durchaus vorstellen, meinte Röse. Allerdings müssten die Betreiber auf das Sicherheitsgebot selbst achten. Ideal wäre, wenn der Winter so richtig Fahrt aufnehmen würde und den Rathaussee zufrieren lassen würde, aber die milden Temperaturen ließen da keine wirklichen Hoffnungen zu.

Das sei aber kein Grund für Kreative, das kommende Weihnachtsfest, ausfallen zu lassen. „Wir wollen einen sozialen Tannen- oder Wunschbaum, wie es Achim vorgemacht hat, die Kindergärten können je nach Zustimmung eingebunden und eine breite Gemeinschaft eingebunden werden. Ich hoffe darauf, dass sich eine Eigendynamik entwickelt, die darauf ausgerichtet ist, dass sich alle miteinander verbunden fühlen und trotz der Vorschriften den 1. und 2. Advent genießen“, so Gerken. Er hofft, dass die Besucherdiesen Markt sogar intensiver genießen als in normalen Zeiten. Es sei sehr schmerzlich für alle Kunsthandwerker, die mit ihren Arbeiten lange im Voraus planen würden. Sie könnten nun nicht ausstellen und auch jene Besucher, die sich auf den Weihnachtsmärkten in Bassen und Oyten mit Weihnachtsgeschenken eindecken würden, müssten leer ausgehen.

Dennoch soll es in Oyten eine stimmungsvolle Vorbereitung auf Weihnachten geben und auch die Hauptstraße soll mit einer winterlich-weihnachtlichen Gestaltung auf das herannahende Fest einstimmen.

Junge nimmt dafür per E-Mail an christa.junge@oyten.de Anregungen und Anmeldungen von Mitwirkenden entgegen.

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