Heute: Oytens Bürgermeisterin lädt zur Video-Sprechstunde

Virtuell schnacken

Oytens Bürgermeisterin Sandra Röse lädt donnerstags zur Videosprechstunde ein.
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Oyten (r/bb). Bürgermeisterin Sandra Röse lädt die Oytener Bürgerinnen und Bürger zu einer regelmäßigen Video-Sprechstunde ein. Was eigentlich in Form der Wohnzimmerschnacks weitergeführt werden sollte, wird nun erst einmal auf virtuelle Weise angeboten. Über die Videokonferenz-Plattform JitsiMeet nimmt die Bürgermeisterin an jedem Donnerstag zwischen 18 und 19 Uhr Anregungen, Anliegen und Fragen auf.

„Ehrlich gesagt, hatte ich mich sehr auf die Wohnzimmerschnacks gefreut, aber es ist einfach nicht verlässlich vorherzusehen, in welchen Wellenbewegungen wir uns durch die Beschränkungen und Lockerungen der Corona-Krise arbeiten, also brauche ich eine Alternative“, so Röse in einer Pressemeldung. Es sei wichtig, dass die Bürgermeisterin nicht nur auf schriftlichem oder telefonischem Wege erreichbar ist, sagte sie. Da ja bis auf weiteres alle Veranstaltungen ausfallen, auf denen sie sonst mit ihren Mitmenschen ins Gespräch kommen könnte, hofft sie, dass das Video-Chat-Angebot angenommen wird.

Grundsätzlich ist diese digitale Sprechstunde ein offener Dialog mit allen Teilnehmern. Wer ein vertrauliches Anliegen mit der Bürgermeisterin besprechen möchte, möge einen Termin dafür vereinbaren.

Nachdem die Verwaltung verschiedene Videoplattformen getestet hatte, hat sie sich nun für „JitisiMeet“ entschieden. Über den Link https://meet.iit.si/bgmsprechstunde treten die Teilnehmer dem „Konferenzraum“ mit Bürgermeisterin Sandra Röse bei. Die Teilnehmer brauchen dafür ein Endgerät mit Webcam und Mikrofon, egal ob PC, Notebook oder Smartphone. Für PC oder Notbeook muss weder eine Software installiert noch ein Jitsi-Konto angelegt werden. Für die Nutzung via Handy ist das vorherige Herunterladen der kostenlosen App erforderlich.

Zwar könnte sich eine unbegrenzte Zahl Teilnehmer gleichzeitig einloggen, aber „ein wirklich guter Austausch in dieser Form funktioniert eigentlich nur mit einer begrenzten Anzahl an Teilnehmern — das ist eine Erfahrung aus den vielen Videokonferenzen der letzten Wochen,“ betont Röse und fügt an: „Wenn wir merken, dass die Nachfrage zu groß sein sollte, werden wir vom offenen Konferenzraum auf den termingesteuerten umschwenken und auch mehr als einen Termin pro Woche anbieten.“

Autor

Björn Blaak Björn Blaak
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 bjoern.blaak@rotenburger-rundschau.de

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