Heimathaus Oyten: Weihnachtsmarkt begeistert / Auch am zweiten Advent geöffnet

Gelungener Start in den Advent

An Dekoartikeln mangelte es nicht auf dem Weihnachtsmarkt in Oyten. Foto: Elke Keppler-Rosenau
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Oyten (kr). Heißer Kakao mit und ohne Schuss, oder doch lieber einen traditionellen Glühwein? Besucher des Oytener Weihnachtsmarktes am ersten Advent hatten die Wahl. Das Schöne ist, wer sich nicht entscheiden konnte, kommt einfach am zweiten Adventssonntag wieder. Dann öffnet der Weihnachtsmarkt am Heimathaus ab 11 Uhr erneut seine Türen.

Doch auch schon beim ersten Teil des Marktes kamen die Besucher auf ihre Kosten: Erbensuppe, Kartoffelpuffer, Würstchen oder Waffeln, erfreuten sich großer Beliebtheit. Schüler der IGS, die engagiert und mit großem Geschick an den Waffeleisen standen, brauchten sich um den Absatz nicht zu beklagen. Ebenso wenig die Mitglieder der Jugendwehr der Freiwilligen Feuerwehr Oyten, deren Fressbude auf Rädern Ziel vieler hungriger Besucher war.

Würziges Knipp, auf Wunsch mit Gurke, ging so manchem Stück Butterkuchen im Kaffeezelt voran. Dort saßen Grüppchen beieinander und genossen das Zusammensein in vorweihnachtlicher Atmosphäre. Der traditionelle Tannenbaum vor dem Heimathaus war der Mittelpunkt des Freigeländes. Für festliche Stimmung sorgten kunstvoll ausgeschnittene Kerzen und Tannenbäume aus Holz im Riesenformat, die Hermann Duhn in seiner Werkstatt geschnitzt und unter den alten Eichen aufgestellt hatte. „Mensch Hermann, ick wüss gor nich, dat du sowatt moken deist“, lobte ein Besucher aus Sagehorn und staunte über die sehr gelungene Bemalung. In der Remise und davor waren Stände mit weihnachtlichem Kunsthandwerk platziert: Türkränze, Adventsgestecke, mal üppig, mal schlicht, mit Kerzen für jeden Geschmack, aber auch Gesteckvariationen voller Fantasie fanden Käufer. Interessante Kreationen von Kränzen aus Draht, beleuchtet, präsentierten das Thema Advent von einer modernen Seite. Ein besonderer Stand mit Schmuck zog im Inneren des Heimathauses die Aufmerksamkeit der Besucher auf sich. Dort zeigte eine Ausstellerin, was sich aus Kaffeekapseln alles machen lässt. Sticker, Ohrgehänge, Broschen und vieles mehr machten die Vielfalt dieser eigentlich ungeliebten Plastikrückstände wieder zu einem interessanten Werkstoff. Dass es auch bodenständiger geht, davon konnten die Besucher an einem Stand mit liebevollen Handarbeiten überzeugen: Gestrickte Socken in allen Farben und Größen zogen die Aufmerksamkeit auf sich. Honigprodukte von Hobbyimkern, von der Bienenwachskerze bis hin zu Gelee Royal gab es alles zu kaufen. „Wir schenken uns nichts Großes mehr. Wir haben ja alles. Aber so hübsche Kleinigkeiten, wie es sie hier gibt, gehören zu Weihnachten einfach dazu. Der Oytener Weihnachtsmarkt ist für mich immer eine gute Gelegenheit, zu gucken, was es so gibt. Draußen habe ich an einem Stand ein Igelhäuschen entdeckt. Ich habe es zurücklegen lassen, weil es schwer ist. Meine Enkel werden sich freuen,“ sagte eine Besucherin aus Bockhorst, die sich vor dem Rundgang und dem Einkauf bereits an Kaffee und Kuchen gelabt hatte.

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