Für alle offen: Zukunftswerkstatt am 16. November

Was wird aus dem Oyter See?

Der Oyter See ist Naherholungsgebiet und Zankapfel in einem. Eine Zukunftswerkstatt soll das künftige Erscheinungsbild des in den 1930er-Jahren im Zuge des Autobahnbaus entstandenen Baggersees auf den Weg bringen. Foto: Elke Keppler-Rosenau
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Oyten (kr). Oytener Bürger, denen der Oyter See als Naherholungsgebiet wichtig ist, sollten sich den 16. November ab 15 Uhr vormerken. Dann findet im Rathaus eine Bürgerversammlung als „Zukunftswerkstatt Oyter See“ statt. Jeder ist als Ideengeber und Mitwirkender eingeladen, genauso wie die Betreiber des Campingplatzes und der Wakeboard-Anlage.

Eigentlich war für diesen Termin ein themenorientiertes Bürgerfest am See geplant, auf das wegen der Wetterlage verzichtet wurde. Die Arbeitsgemeinschaft mit Hermann Duhn, Norbert Neisen, Hubert Dapper, den Vorstehern der einzelnen Ortsteile und vielen anderen Interessierten laden ein, sich einzubringen. Unter professioneller Begleitung durch das Planungsbüro proloco aus Bremen und mit Unterstützung der Mitglieder des Arbeitskreises Naherholung soll eine lebendige und ergebnisoffene Diskussion stattfinden.

Zielsetzung ist, zwei mögliche Szenarien, die die Zukunft des rund 23 Hektar großen Sees darstellen, zu entwickeln. Dabei gibt es zwei verschiedene Richtungen: der See als Ort für naturverbundene und ruhige Freizeitnutzung einerseits und der See als Ort für Spiel-, Sport- und Freizeitvergnügen andererseits.

Wie Axel Junge, Vize-Gemeindechef, in einem Pressegespräch im Beisein der neuen Bürgermeisterin Sandra Röse sagte, sei die Gemeinde für alle Ideen zwischen diesen Positionen offen.

Nach der 2012 stattgefundenen Bürgerbefragung, bei der sich eine Mehrheit gegen den Bau einer festinstallierten Wasserskianlage am See ausgesprochen hatte, sei es nun an der Zeit einen neuen Versuch für ein Nutzungskonzept zu erstellen.

Die Zukunftswerkstatt unter Einbeziehung der Öffentlichkeit soll erarbeiten, welche Pläne realisiert werden können, wobei natürlich auch die finanziellen Möglichleiten berücksichtigt werden müssten. 50.000 Euro wurden und werden dafür im Haushalt eingestellt. Mehr sei durchaus möglich, wenn die Pläne überzeugend seien, stellte Röse in Aussicht. „Es hat sich bereits rund um den Oyter See allerhand getan. Die Brücke wurde gebaut, der aktive Arbeitskreis hat das Aufstellen von Bänken und Spielgeräten für Kinder veranlasst, die Pflege des umlaufenden Geländes wurde dem Bauhof übertragen und dann wurde der im Sommer viel genutzte Strand aufgeschüttet, der noch erweiterbar sei“, zählte Junge auf. Auch ein privat betriebener Tretbootverleih sei neben der mobilen Wakeboard-Anlage denkbar, so Junge. Er könne sich vorstellen, dass im Frühjahr 2020 erste Ergebnisse umgesetzt werden könnten.

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