Frühstück zum Weltfrauentag im Rathaus

Lebenswege

Anne Fehn (sitzend) und Christa Junge freuten sich über regen Zulauf zum Frauenfrühstück. Foto: Elke Keppler-Rosenau
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Oyten (kr). „Dieser Weltfrauentag ist die erste Veranstaltung, die ich als Gleichstellungsbeauftragte gemeinsam mit der Integrationsbeauftragten der Gemeinde gestalte und es lässt sich sehr gut an. Wir wollen heute zwanglos zusammen sein, uns kennenlernen und uns auf dieser Basis austauschen“, sagte Anne Fehn, die sich freute und zusammen mit Christa Junge zahlreiche Frauen unterschiedlichen Alters und auch die stellvertretende Landrätin Karin Labinsky-Meyer im Rathaus begrüßen konnte.

Viele, auch Frauen mit Migrationshintergrund, hatten kleine Kinder dabei, die sich mit Spielzeug im Rathaussaal vergnügten. Betreut wurden sie von ihren Müttern und Fachfrauen vom Landkreis Verden aus dem Projekt „Kita-Einstieg.“

Nach der Begrüßung durch Fehn und Junge ging es zunächst mal ans üppige Frühstücksbüfett, das bei den Gästen großen Anklang fand. In diesem Jahr stand die beliebte Veranstaltung unter dem Motto „Lebenswege“ und dazu standen drei Vorträge auf dem Programm.

Zu den Rednerinnen gehörten Oytens neue Bürgermeisterin Sandra Röse, die von ihrer Intention, Gemeindechefin zu werden, erzählte und auch von dem Weg, den sie dafür beschreiten musste. Nach der Bürgermeisterin sprach Elham Al Farra, gebürtig aus Syrien und jetzt in Oyten beheimatet. Von ihr erfuhren die Anwesenden, wie es ist, eine fremde Sprache lernen zu müssen, behördliche Hindernisse zu überwinden und immer wieder um Akzeptanz im täglichen Leben in einem Land zu ringen, das eine ganz eigene Kultur hat. Kurdin Donya Mohammad schilderte ähnliche Erfahrungen. Jaqueline Ballandis, Leiterin der Bücherei rundete die Veranstaltung mit einer Lesung ab, die Frauenliteratur in den Mittelpunkt stellte.

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