Berufsinformationstag an der IGS Oyten zeigt Perspektiven auf - Von Elke Keppler-Rosenau

Kontakte knüpfen

Reges Treiben herrschte auf dem diesjährigen Berufsinformationstag an der IGS in Oyten . Foto: Elke Keppler-Rosenau
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Oyten. „Wir sind zum ersten Mal beim Berufsinformationstag hier in Oyten mit einem Stand dabei und ich bin total überrascht, wie viele interessierte junge Leute hier sind. Unsere aktuelle Personalentwicklung ist so, dass wir uns aktiv um Auszubildende kümmern müssen. Der Bereich wurde lange Jahre irgendwie vernachlässigt und nun zeigt sich, dass bald viele Mitarbeiter in Rente gehen, also müssen wir tätig werden“, sagte Ausbildungsberater Harald Dittmer von der niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr. Gleich im Eingangsbereich der IGS in Oyten hatte er seinen Stand platziert, was bedeutete, dass er als erste Anlaufstelle wahrgenommen wurde.

Ihm gegenüber präsentierte sich ein Baugeschäft aus Fischerhude Vater und Sohn hatten einen überaus informativen Stand mit Beispielen aus dem Maurerhandwerk aufgebaut und boten damit Einblick in den Arbeitsalltag.

Ebenfalls im Eingang und unübersehbar hatte ein Autohaus ein Fahrzeug geparkt, zu dem ein versierter Mechatroniker Auskunft gab, wie so ein Motor funktioniert und wie sich ein solches Fahrzeug von denen, die es noch vor Jahren gab, aber immer noch laufen, unterscheidet. Selbstverständlich war auch die Gemeinde Oyten selbst mit zwei Ständen, nämlich der Verwaltung und dem Bauhof vertreten. Bürgermeisterin Sandra Röse und Fachbereichsleiter Daniel Moos waren mit verschiedenen Mitarbeitern an beiden präsent und freuten sich über den Zulauf von jungen Leuten, die ihr Interesse an einer Ausbildung bekundeten. Am Stand ener Bäckereikette ging es nicht nur ums Brot sondern auch um duale Ausbildungen. Das Finanzamt Verden warb genauso um künftige Mitarbeiter, wie die Polizei und legte dabei die Vielfalt der Ausbildungsmöglichkeiten dar. Beide staatlichen Institutionen konnten sich über mangelndes Publikum nicht beklagen und informierten über Einstellungsvoraussetzungen, Vergütungen und Chancen für die berufliche Karriere. Örtliche Betriebe wie Dodenhof oder ein Autobauer aus dem benachbarten Bremen waren ebenso vertreten wie ein Klinikum in Rotenburg oder Anbieter pflegender Branchen. Wie schon in den Jahren zuvor, war es dem Verbund von Gemeinde Oyten, dem Verein der Selbstständigen und der IGS gelungen, einen veritablen Mix aus Unternehmen und staatlichen Institutionen unter einem Dach zu vereinen, um den künftigen Berufsanfängern Möglichkeiten aufzuzeigen, ihre ganz persönliche Zukunft zu gestalten.

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