Weihnachtskirche in Posthausen

Gottesdienste an der frischen Luft

Constanze Ulbrich mit Krippe. Foto: Tobias Woelki
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Posthausen (woe). Advent und Weihnachten zu Corona-Zeiten läuft anders als in den vergangenen Jahren. Doch wie in diesem Jahr Weihnachten feiern? Diese Frage hören Pastorin Constanze Ulbrich und der Posthausener Kirchenvorstand seit Wochen. Der Kirchenvorstand hat Weihnachten in Corona-Zeiten ausführlich diskutiert und abgewogen. Und bietet nun eine Lösung.

„2020 sei aufgrund der Corona-Pandemie ein ganz besonderes Jahr. Selbstverständliche Dinge gingen nicht mehr oder müssten ganz neu konzeptionell aufgestellt werden“, so die Pastorin. Sie ergänzt: „Wir wollen auf jeden Fall die Advents- und Weihnachtszeit angemessen begehen und uns über die Ankunft Gottes in dieser Welt freuen. So wie es in dieser Zeit eben möglich ist. Wir wollen uns ja gegenseitig vor dem Virus schützen. Heiligabend planen wir zwei kurze Freiluftgottesdienste, einen ab 15.30 Uhr für Familien mit Kindern mit einem kurzen Mitmachkrippenspiel und einen ab 17 Uhr für Jugendliche und Erwachsene.“ Gefeiert werde auch bei Regen oder Schnee. „Da wir diese Gottesdienste auf Stühlen durchführen müssen, freuen wir uns über jeden der seinen eigen Klapp- oder Campingsessel mitbringt“, so Ulbrich. Sollte am Heiligen Abend Dauer-, Stark- oder Eisregen herrschen, werde die Kirche am Nachmittag und abends für einzelne und erlaubte Kleingruppen zum weihnachtlich meditativen Aufenthalt vor dem großen Weihnachtsbaum und der Altarkrippe geöffnet sein. Andachts- und Predigtimpulse liegen zur Mitnahme aus.

„Am ersten und zweiten Weihnachtstag feiern wir in unserer Kirche jeweils ab 10 Uhr Gottesdienste“, sagt Pastorin Ulbrich voller Vorfreude.

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